Die Besonderheiten der Daycruiser
Die Bezeichnung Daycruiser setzt sich aus dem englischen Begriff day und dem vom niederländischen kruizer abgeleiteten Teil zusammen. Day steht im Englischen für Tag. Beides zusammen bezeichnet eine Bauart von Sport- und Freizeitbooten, die vor allem für Tagesausflüge gut geeignet ist. Zum Führen der Daycruiser muss man wissen, dass ab einer Leistung von fünf PS nach der deutschen Gesetzgebung ein Führerschein für Sportboote erforderlich ist.
Der Baycruiser ist sowohl mit einem v-förmigen Rumpf aus auch mit einem gerundeten Rumpf zu bekommen. Neben dem traditionellen Verbrennungsmotor erfreut sich inzwischen auch der Elektromotor wegen der günstigeren Kosten und dem damit verbundenen Aspekt des Umweltschutzes steigender Beliebtheit. Mit einem Daycruiser mit Elektromotor dürfen auch die meisten Binnengewässer befahren werden, auf denen eine Nutzung von Booten mit Verbrennungsmotor beispielsweise wegen der Verwendung des Wassers zur Trinkwasseraufbereitung nicht erlaubt ist.
Der typische Dacruiser kann ein feste Kajüte mitbringen, muss dies aber nicht. Oftmals wird er auch mit einem zeltartigen Aufbau versehen, der den Nutzern zumindest einen Schutz gegen die Sonne sowie gegen Wind und Regen bietet. Auch die Ausstattung der Daycuiser mit einer Pantry sowie mit einer Toilette ist optionaler Natur. Ist Letztere nicht an Bord, kann man sich mit einer einfachen Campingtoilette behelfen.
Daycruiser sind in verschiedenen Dimensionierungen zu bekommen. Auch die Rubrik Kleinboote kann dabei mit abgedeckt werden. Ein kleiner Daycruiser bringt den Vorteil, dass er mit einem geeigneten Trailer auch den Standort ändern kann und sowohl in Küstennähe auf dem Meer als auch auf Flüssen und größeren Binnengewässern zum Einsatz gebracht werden kann.