Jetski – mit Power über das Wasser huschen
Der Jetski, auch Wassermotorrad und Jetboot genannt, ist ein reines Funsportgerät. Der Begriff Jetski wird zwar in der Umgangssprache verwendet, allerdings sollte man dazu wissen, dass es sich dabei um ein eingetragenes Markenzeichen von Kawasaki handelt. Auf den Gewässern der Schweiz ist die Nutzung von Jetski grundsätzlich untersagt. In der Bundesrepublik Deutschland gibt es einige Ausnahmen für Binnenseen und Flüsse, auf denen zumindest angemeldete Rennen gefahren werden können. Die Motorisierung der Jetski weist grundsätzlich eine Leistung von mehr als fünf PS auf, so dass zur Inbetriebnahme ein Führerschein für Sportboote erforderlich ist.
Die Leistung beziehen die Jetski von einem Verbrennungsmotor. Sie sind extrem wendig und bringen Geschwindigkeiten von bis zu 130 Kilometern pro Stunde aufs Wasser. Jetski können je nach Baujahr zwei verschiedene Sicherheitselemente mitbringen. Ältere Modelle schalten beim Abwerfen des Fahrers ins Standgas und drehen immer enger werdende Kreise. Moderne Modelle verfügen über eine so genannte Totmannschaltung. Dabei handelt es sich um einen Seilzug, der am Handgelenk des Fahrers angebracht wird. Wird dessen Verbindung zum Jetski unterbrochen, schaltet sich der Motor automatisch ab.
Beim Jetski oder Jetboot gibt es zwei verschiedene Bauformen, die als Sitzer und Steher bezeichnet werden. Die Steher sind für einen Fahrer geeignet, auf einem Sitzer dagegen können auch zwei, drei oder vier Personen Platz nehmen. Jetski sind mit diversen Zusatzausstattungen zu bekommen. Ein Beispiel dafür sind die Modelle, die von der Deutschen-Lebens-Rettungs-Gesellschaft zur Bergung von bewusstlosen Personen aus dem Wasser verwendet werden. Dabei macht man sich die hohen Geschwindigkeiten im Zusammenhang mit der enormen Wendigkeit der Jetboote zunutze.