Kajütboot

Kajütboot – mit funktioneller oder sportlicher Ausrichtung

 

Als Kajütboot bezeichnet man ein Wasserfahrzeug, das mit einem Aufenthaltsraum ausgestattet ist. Der Name Kajüte kommt aus dem Französischen. Dort wird er von der Bezeichnung cahute für eine qualitativ minderwertige Hütte abgeleitet. Doch damit haben die Wohn- und Schlafräume der modernen Kajütboote schon lange nichts mehr zu tun. Hier darf der Bootseigner wählen, welche Ausstattung er haben möchte und so manches Kajütboot eignet sich auch zum dauerhaften Wohnen, wenn man für sein Boot einen geeigneten Liegeplatz mit Ver- und Entsorgungsanschlüssen anmietet.

 

Das Highlight beim Kajütboot stellen die großen Superyachten und das Hausboot dar. Das Hausboot bringt bei der Kajüte senkrechte Wände mit. Der Aufbau ähnelt beim Hausboot auf den ersten Blick wirklich einem normalen Haus an Land, während bei den Großyachten die Bootsform vollständig unterstrichen wird. Das ist möglich, weil ein Teil der Höhe der Wohn- und Aufenthaltsräume einer Yacht im Bootsrumpf verschwindet. Beim traditionellen Hausboot befindet sich die komplette Raumhöhe über der Wasserlinie.

 

Neben diesen komfortablen Varianten beim Kajütboot sind auch einfachere Modelle zu bekommen. Sie sind davon gekennzeichnet, dass die Aufenthaltsräume keine Stehhöhe haben, sondern wirklich nur zum Verstauen des Equipments und zum Schlafen geeignet sind. Ist der Aufbau besonders klein, wird er auch als Hundekoje oder Schlupfkajüte bezeichnet und besteht er aus einem zeltartigen Aufbau, wird in Volksmund der Begriff Kuchenbude benutzt. Darüber hinaus sind auch rein funktionell ausgestattete Kajütboote zu bekommen. Ein gutes Beispiel sind die Fischerboote, die für Tagestouren gedacht sind. Die auf ihnen errichtete Kajüte ist nur so groß, dass sie gerade einmal den Führerstand für das Boot und eventuell noch eine mobile Toilette aufnehmen können.