Das Kleinboot – ein interessantes Freizeitvergnügen
Als Boot wird ein Wasserfahrzeug bezeichnet, das sich mit Hilfe des Archimedischen Prinzips über Wasser halten kann. Dabei werden nach dem Prinzip des Vortriebs Gleiter und Verdränger unterschieden. Sie haben völlig unterschiedliche Vorteile. Der Gleiter unter den Kleinbooten bringt es auf enorme Geschwindigkeiten, die weit über hundert Kilometer pro Stunde betragen können. Die Verdränger haben den Vorteil, dass ein solches Kleinboot auch mit einer recht geringen Motorleistung in Fahrt gebracht werden kann. Als Kleinboote werden üblicherweise die Wasserfahrzeuge bezeichnet, die eine Länge vom Bug bis zum Heck von maximal 15 Metern mitbringen. Bei allem, was darüber geht, wird dann im Volksmund von Yachten gesprochen.
Das Kleinboot ist in verschiedenen Formen zu bekommen. Im Freizeitbereich kommen häufig Schlauchboote und Faltboote zum Einsatz, weil man für ihren Transport keinen speziellen Fahrzeugtrailer braucht. Auch Kajaks, Kanadier, Ruderjollen und Katamarane sowie die Daycruiser gehören in die Rubrik Kleinboot. Der Katamaran zeigt, dass das Kleinboot auch als Segelboot ausgelegt sein kann. Das Doppelrumpfboot eignet sich für den Anfänger und bietet viel Platz, weil die beiden Rümpfe auch mit einer Plattform verbunden werden können. Auch das Auslegerboot ist ein Wasserfahrzeug für denjenigen, der sich die Kunst des Segelns erst erschließen möchte. Das Kleinboot als Segelboot hat nur einen Mast, der mit einem oder zwei Dreieckssegeln bestückt wird.
Trifft man beim Kleinboot auf die Begriffe Außenborder und Innenborder, so zeigen diese den Standort des Motors an. Dieser kann sowohl mit Elektrotechnik als auch der Technologie der Verbrennung arbeiten. Inzwischen sind auch einige Kleinboote auf dem Markt, bei denen sich der Akku für den Elektromotor mit Solarzellen unterwegs aufladen lässt.