Offshoreboot

Das Offshoreboot – Fun für Freunde hoher Geschwindigkeiten

 

Das Offshoreboot gehört von der Zuordnung her in die Kategorie Motorboot und wird von der durchschnittlichen Größe her zu den Kleinbooten gerechnet. Daraus abzuleiten, dass man es ohne Sportbootführerschein in Betrieb nehmen darf, wäre allerdings falsch, denn sie überschreiten durchweg die dafür geltende Grenzleistung von fünf PS.

 

Offshoreboote sind zum überwiegenden Teil als Gleiter oder Halbgleiter ausgelegt. Nur mit dieser Technik können sie es auf die hohen Geschwindigkeiten bringen, die 150 Kilometer pro Stunde und mehr betragen können. Beim Bootsrumpf trifft man vorwiegend auf flache und spitze v-Formen. Darüber hinaus kann das Offshoreboot sowohl als Außenborder als auch als Innenborder ausgelegt sein.

 

Die Offshoreboote können mit einer Kabine ausgestattet sein. Besitzen kleine Offshoreboote eine solche nicht, sind sie zumindest mit einer Windschutzscheibe für den Führerstand bestückt. Varianten mit textilen Überdachungen sind nicht anzutreffen, weil diese den mechanischen Beanspruchungen durch die Geschwindigkeit nicht standhalten würden.

 

Offshoreboote sind für den Einsatz in Küstennähe gedacht, was auch schon in ihrer Bezeichnung zum Ausdruck kommt. Die zur Gewichtsredzierung notwendige geringe Dimensionierung und die schon erwähnte fehlende Kajüte machen sie für den Hochseeeinsatz ungeeignet. Offshoreboote werden vor allem als Fun- und Rennboote eingesetzt, da im Interesse einer geringen Masse und eines geringen Transportvolumens auch auf Anbauteile wie Bade- und Tauchplattformen verzichtet wird.

 

Für die Offshoreboote gibt es spezielle Trailer, die sich für den Transport mit einem PKW mit entsprechenden Stütz- und Anhängelast eignen. Dadurch können sie ihren Standort leicht ändern und auch auf größeren Binnenseen zum Einsatz kommen. Als optionale Extras sind für viele Offshoreboote Abdeckplanen, mobile Toiletten und Klimaanlagen für das Cockpit zu bekommen.