Die markanten Kennzeichen beim Sportboot
Der Begriff Sportboot wurde für Wasserfahrzeuge geprägt, mit denen ein sportliches Hobby bedient oder das vereinzelt zu repräsentativen Zwecken verwendet wird. Hier besteht eine breite Palette an Möglichkeiten, einen Vortrieb zu erzeugen. Sie reicht vom Rudern und Paddeln bis hin zur Bestückung mit Segeln oder einem Motor, der elektromagnetisch oder mit nach dem Prinzip der Kraftstoffverbrennung arbeitet.
Sind Sportboote mit mehr als fünf PS motorisiert oder möchte man damit das offene Meer befahren, benötigt man dafür einen Führerschein. Er ist für Binnengewässer und mit verschiedenen Stufen der möglichen Entfernung zum Ufer zu bekommen. Wer diese überschreitet, benötigt ein Kapitänspatent für Sportboote auf hoher See. Für den gewerblichen Betrieb der Sportboote sind darüber hinaus noch besondere gesetzliche Regelungen zu beachten.
Das Sportboot präsentiert sich in den verschiedensten Bauformen. Die Palette reich hier vom Kajak über den Kanadier bis hin zum Schlauchboot und über den Katamaran bis zum Festrumpfboot. Weitere Unterscheidungen werden nach dem Rumpfquerschnitte getroffen. Dieser kann v-förmig mit unterschiedlichen Winkeln sein. Aber auch flache Bodenformen sind zu finden. Nach der Lage des Motors werden beim Sportboot darüber hinaus noch die Außenborder und Innenborder unterschieden.
Als reines Fun-Sportboot dienen die Jetski bzw. Jetboote, deren markante Kennzeichen die besonders hohen zu erreichenden Geschwindigkeiten sind. Ein ganz neuer Trend beim Sportboot sind Varianten mit leistungsstarken Pumpen an Bord, wo sich ein Mensch mit Hilfe von gezielten Wasserstrahlen ein wenig in die Lüfte erheben kann.
Das Sportboot kann mit verschiedenen Zusatzeinrichtungen versehen werden. Typische Vertreter dieser Kategoie Sportboote sind die Anglerboote, die Boote mit Badeplattformen und solche, die als Ausgangsbasis für Tauchgänge oder die Beobachtung der Unterwasserwelt von gesicherten Plattformen aus dienen können.