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Bootsliegeplatz

Bei einem Bootsliegeplatz handelt es sich um einen Ankerplatz bzw. einen Liegeplatz für ein Boot oder für eine Yacht. Ein Bootsliegeplatz kann entweder ein Bootshaus sein, aber auch ein fester Steg, an dem ein seitliches Anlegen möglich ist. Man unterscheidet hier Dalben und Moorings. Es kann sich hier aber auch um einen Schwimmsteg handeln. Doch nicht immer verfügt ein Bootsliegeplatz über einen Steg. Viele Boote können auch einfach so vor dem Strand bzw. der Küste ankern. In diesem Fall ist es allerdings ratsam, dass die Boote über ein Beiboot verfügen, mit dem die Besatzung an Land übersetzen kann. Diese Bootsliegeplätze sind im Sommer ideal, im Winter allerdings etwas problematisch. Besonders wenn die ersten Herbststürme kommen sollte das Boot in einen Unterstand gestellt werden. Dies wiederum kann auch ein Bootshaus sein oder eine Halle oder eine Garage, wobei das Boot hier auf einem Bootstrailer ruht. Damit man sein Boot für längere Zeit an einem Ort belassen kann, insbesondere an den Stegen bedarf einer vorherigen Anmeldung bei der zuständigen Behörde.

Dort angegeben werden muss, ob es sich um ein Segelboot, ein Ruderboot oder um ein Motorboot handelt. In den meisten Häfen liegen die Boote nach ihrer Art getrennt voneinander an verschiedenen Stegen. Da die meisten Häfen mehrere Bootsliegeplätze zur Verfügung haben von unterschiedlicher Größe, ist es nötig, dass im Rahmen dieser Anmeldung auch angegeben wird, wie groß das Boot ist. Entsprechend wird dem Bootsbesitzer ein entsprechender Bootsliegeplatz zur Verfügung gestellt. Am Bootsliegeplatz ist es dem Bootsbesitzer in der Regel möglich mögliche Reparaturen, die nötig sind durchzuführen. Wenn entsprechendes Wartungspersonal den Bootsliegeplatz  betreten muss, ist dies bei der Hafenaufsicht anzumelden. In den meisten Häfen, in denen sich Bootsliegeplätze befinden, ist auch eine Hafenwache vorhanden. In den Wintermonaten bringen die meisten Bootsbesitzer ihre Boote und Yachten in Hallen oder in Garagen bzw. Carports unter. Die Boote stehen in diesem Fall meist auf einem Trailer mit dessen Hilfe das Boot zuvor vom Bootsliegeplatz am Hafen an den Überwinterungsplatz gefahren wird. Teils handelt es sich hier auch nur um einen Hafentrailer, der über keine Straßenzulassung verfügt. Mit der Hilfe von dieser Art Trailer können die Boote lediglich nur vom Bootsliegeplatz zur gemieteten Lagerhalle bzw. Bootshalle auf dem Hafengelände transportiert werden. Diese Lagerplätze für die Boote sind im Winter ideal, weil sie sonst bei den eisigen Temperaturen Schaden nehmen könnten. In unsere Breiten werden Bootsliegeplätze meist nur von März / April bis Ende Oktober genutzt. Denn nur in diesen Monaten ist es meist möglich vom Wetter her sich mit dem Boot auf Tour zu gegeben.

Besondere Vorteile: Liegt ein Boot am Bootsliegeplatz, für den bezahlt wird, dann besteht im Rahmen der Bootshaftpflicht auch Versicherungsschutz. Dieser sieht vor allem Mietsachschäden vor. Versichert sind unter anderem Beschädigung von gemieteten Einstellräumen  und Steganlagen, welche zum Zwecke zur Unterbringung des Bootes bzw. der Yacht angemietet wurden.  Die Bootsbesitzer haben hier die Möglichkeit individuelle Höchstversicherungssummen und Selbstbeteiligungen abzuschließen. Auch wenn ein Bootsliegeplatz nicht günstig ist, es gibt Anbieter, die entsprechende Flatrates anbieten. Dies ist vor allem für Segelbootsbesitzer von Vorteil, die von Hafen zu Hafen fahren, da die Preise von Hafen zu Hafen sehr unterschiedlich sein können. Ansonsten werden Bootsliegeplätze mit einem Jahrespreis berechnet. Dank der Flatrate ersparen sich die Bootsbesitzer in jedem Hafen einen Aufschlag, da in vielen Häfen nach Quadratmetern Grundfläche abgerechnet werden. Der Vorteil von einem Bootsliegeplatz beschränkt sich allerdings nur auf den Sommer, da in dieser Zeit von Liegeplatz aus direkt in See gestochen werden kann. Viele Bootsbesitzer nutzen diesen Vorteil anstatt das Boot bei jeder Benutzung über Land zu karren auf dem Bootstrailer und zu Wasser lassen zu müssen. Ein fester Bootsliegeplatz hat zudem den Vorteil, dass der Bootsbesitzer sein Boot immer am gleichen Platz wieder findet und es dort auch immer wieder abstellen kann. Das heißt im Hafen hat ein Bootsbesitzer, wenn er einen Bootsliegeplatz fest mietet für eine Saison immer einen freien Platz.

Einsatzgebiete: Bootsliegeplätze findet man in Fischereihäfen, Handelshäfen, Sportboothäfen und Stadthäfen sowie Yachthäfen. Welcher Art von Bootsliegeplatz am günstigsten ist von der Nutzung her, muss jeder Bootsbesitzer selbst entscheiden. Natürlich ist hier auch eine finanzielle Komponente zu berücksichtigen. Die Preise für Bootsliegeplätze in Fischereihäfen, Handelshäfen, Sportboothäfen und Stadthäfen sowie Yachthäfen sind je nach Stadt bzw. Land sehr unterschiedlich. Ist die Marina hochfrequentiert, wie zum Beispiel an Urlaubsorten, sind auch die Bootsliegeplätze entsprechend teuer.