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Bootsmotoren

Ein Bootsmotor dient einem Motorboot bzw. Segelboot zum Antrieb (auch Vortrieb genannt). Die Bootsmotoren unterscheiden sich grob danach, ob es sich hier um einen Innenborder oder einen Außenborder handelt. Innenborder sind innen liegend im Boot montiert und Außenborder entsprechend außen am Rumpf des Bootes. Bei den innen liegenden Bootsmotoren wird das Drehmoment über eine Propellerwelle angetrieben. Hier unterscheidet man wiederum die Antriebsarten Propeller, Schaufelrad, Jet-Antrieb und Generator. Innenborder werden in der Regel an größeren Booten montiert, die mit recht starken Motoren ausgestattet sein sollten, weil sie über eine große Anzahl von Nutzlast verfügen, die sie übers Wasser tragen müssen mit der Hilfe von diesem Antrieb. Doch nicht nur Motorboote verfügen über einen Innenborder, sondern auch größere Segelyachten, die bei Flaute schließlich auch irgendwie vorankommen müssen. Der Hauptgrund, warum größere Boote und Yachten in der Regel über einen Innenborder verfügen ist, da bei Maschinenleistungen über 300 PS die enormen Kräfte, die an der Schraube entstehen, über die Welle ins Motorenfundament geleitet werden müssen. Boote mit einem Innenborder verfügen stets über ein Ruderblatt.

Die Innenborder sind einfach zu bedienen und sind im Rumpf des Bootes sehr schön versteckt. Man sieht von außen gar nicht, dass das Boot über einen derartigen Motor verfügt. Die Außenbordmotoren treiben das Boot ebenfalls mit einem Propeller an. Für kleinere Segelboote dienen die Außenbordmotoren in der Regel als Hilfsantrieb. Angebracht werden die Außerborder immer am Heck des Bootes, und zwar häufig schräg und hochklappbar bzw. in den Innenbereich des Bootes einklappbar. Auf diese Weise werden diese Bootsmotoren beim Anlanden und beim Transport des Boots auf dem Trailer vor Beschädigungen geschützt. Boote verfügen in der Regel nur über einen Außenborder. Es gibt allerdings auch Ausnahmen, insbesondere leistungsstarke Schlauchboote, deren Rumpf aus GFK ist. Außenborder werden in der Regel mit Benzin betrieben.

Da die Bootsmotoren in der Regel in ruhigen Gewässern genutzt werden, werden bei den neueren Booten wegen des Umweltaspekts teils nur noch Elektromotoren verbaut. Wenn es sich um einen Elektromotor handelt, dann ist deren Nutzung auch dort erlaubt, wo Verbrennungsmotoren nicht gestattet sind.

Besondere Vorteile: Sowohl Außenborder, Innenborder und Elektromotor verfügen jeweils über eine Reihe von Vorteilen. Diese ergeben sich durch ihre Bauweise und durch ihre Lage im Boot. Der Vorteil der Außenborder bis 15 PS liegt vor allem darin, dass sie wegen ihres Gewichts leicht zu transportieren sind. Dies liegt vor allem an seiner kompakten Bauweise. Da hierdurch aber die Gefahr besteht, dass sich Diebe am Boot bzw. am Bootsmotor zu schaffen machen, sollte jeder Bootsbesitzer, der ein Boot mit Außenborder hat, diesen von der Wasserschutzpolizei gravieren und mittels eines gelben Aufklebers kennzeichnen lassen. Gesichert werden können Außenborder natürlich auch mit Schlössern. Im Vergleich zu einem Innenborder gilt der Außenborder als effizient. Der sogenannte Radeffekt entsteht beim Außenborder nämlich nicht. Der Innenborder indes hat diesen Radeffekt, was allerdings Anlege- und Wendemanöver erheblich erleichtern kann.  Die Vorteile vom Elektromotor liegen darin, dass diese von Batterien gespeist werden, die jederzeit über Storm wieder aufgeladen werden können. In der jüngsten Zeit gibt es zunehmend auch viele Elektromotoren, die mit der Hilfe von Solarzellen angetrieben werden. In diesem Fall spricht man bei den Booten, die über einen derartigen Motor verfügen auch von einem Solarboot. Theoretisch haben diese Boote eine unbegrenzte Reichweite. Boote und Yachten, die mit einem Außenborder ausgestattet sind, können kostengünstig gewartet werden. Denn diese Bootsmotoren sind leicht erreichbar, die Propeller leicht austauschbar. Außerdem gehen Motorboote und Motoryachten mit einem Außenborder leicht zu manövrieren und das Fahrverhalten der Boote ist neutral. Die Außenborder sind aber nicht nur kompakt, sondern entsprechend auch nicht viel Platz weg. Die Innenborder sind natürlich auch leicht erreichbar, befinden sich aber im Bootsinneren, so dass man schon einige Teile auseinanderbauen muss. Die Technik ist allerdings einfach, so dass auch die Ersatzteile recht günstig sind für einen Innenborder.

Einsatzgebiete: Ein Elektromotor sollte nach Bootsgröße gewählt werden von seiner Kapazität her. Es gibt Herstellertabellen, anhand von denen der Bootsbesitzer leicht ermitteln kann, welche Schubkraft man für sein Boot benötigt. Ein kleinerer Elektromotor kann natürlich auch eingesetzt werden, doch bei Strömung oder stärkerem Wind lässt sich das Boot dann nur noch schwer manövrieren. Unbegründet ist indes die Sorge, dass ein Bootsmotor an sich zu stark sein könnte. Entsprechende Ersatzteile für die Bootsmotoren sollten natürlich stets mitgenommen werden, wenn es auf große Fahrt.