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Ein Boot oder Yacht chartern

Als Charter bezeichnet man eine zeitweilige Überlassung von einem Boot gegen eine Nutzungsgebühr. Je nach Anbieter können die Bedingungen der Überlassung sehr unterschiedlich sein. Grundlage dafür bietet der Chartervertrag. Außer im Bereich des Leihens von einem Boot spricht man auch noch im Luftverkehr von einer Charter. Gechartert werden können Motorboote, Motoryachten, aber auch Segelboote und Segelyachten. Die Charter wird in der Regel zwecks Urlaubs oder für Regatten vorgenommen. Bei einem Charter unterscheidet man zum Beispiel die Bareboat Charter. Hierbei handelt es sich um das chartern von einem unbemannten Schiff für eine einzelne Reise bzw. für einen definierten Zeitraum. In diesem Fall hat derjenige, der für diese Charter bezahlt selbst für die sogenannte Bereederung zu sorgen, wobei in diesem Fall der Charterer für den Nutzungszeitraum auch die Kosten für die Wartung, die Reparaturen und die Betriebsstoffe übernimmt.

Beliebte Chartergebiete:

Balearen Holland Korsika
Griechenland Mallorca Ostsee
Türkei Kroatien Ijsselmeer

Eine Bareboat Charter ist international normalerweise in US-Dollar pro Kalendertag üblich. Wenn das Boot während des Charters nicht genutzt werden kann, zum Beispiel wegen einem technischen Defekt, dann liegt das Risiko bei dem Charterer. Der Bareboat Charterer wird auch Ausrüster genannt, aber nur dann, wenn dieser das Boot außer mit Treibstoff, auch mit Proviant, Trinkwasser und dem technischen Schiffsbedarf ausrüstet. Außerdem bringt der Charter auch die eigene Besatzung inklusive dem Kapitän an Bord. Für den Fall, dass die "management agreement"-Klausel zur Anwendung kommt, dann liegt die Gestellung von Besatzung inklusive Kapitän beim Eigner.

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Bei der Voyage Charter wird ein Boot lediglich für eine bestimmte Reise gebucht. In der Regel stellt der Eigner des Boots bzw. der Yacht auch den Skipper und die Mannschaft. Der Reisende, der auf dem Boot bzw. der Yacht befindet, kann entweder ohne einen Finger zu rühren auf der Yacht mitfahren oder sich an den diversen an Bord anfallenden Arbeiten beteiligen. Die Voyage Charter ist eine gute Alternative zu einer konventionellen Kreuzfahrt. Eine weitere Variante von einer Charter ist die Zeitcharter, auch Time Charter genannt. Der Eigner des Boots stellt in diesem Fall ebenfalls die komplette Crew. Eine weitere Variante der Zeitcharter ist, wenn ausschließlich Produkte transportiert werden sollen. Die Charterer mieten hierbei Frachtraum und bekommen den Garant, dass die Fracht binnen eines gewissen Zeitraums am Bestimmungsort ankommt. Das Risiko von Verspätungen liegt beim Eigner der Boote.

Besondere Vorteile: Die Vorteile von einer Bareboat Charter liegen darin, dass die Charterer in der Lage sind über das Boot zu verfügen wann immer sie wollen. Sie sind auch nicht an bestimmte Routen gebunden, die befahren werden müssen. Der Eigner muss darüber auch nicht informiert werden. Das heißt der Bareboat Charterer kann die Boote jederzeit an jedem Ort der Welt einsetzen. Eine Voyage Charter ist ideal geeignet für einen individuellen Trip auch in ferne Gefilde. Geeignet sind derartige Reisen für Einzelpersonen und auch für Gruppen. Die Reisenden lernen an Bord sehr viel über das Seemannsgarn und natürlich auch über den praktischen Einsatz an Bord. Und dort werden von den Reisenden nicht nur die Blanken geputzt, sondern auch die Segel eingeholt. Außerdem geschieht an Bord durch den Skipper eine effektive Einweisung in die Bordregeln und die gesamte Technik. Das Leben an Bord von einem Boot kann so in allen seinen Facetten genossen werden. Eine Time Charter hat den Vorteil, dass diese nur für einen bestimmten Zeitraum gilt und der Charterer nicht für den Treibstoff und für sonstige Nebenkosten aufkommen muss. Der Charterer zahlt nur für den bestimmten Zeitraum, für den das Boot gemietet wurde.

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Einsatzgebiete: Eine Bareboat Charter spielt vor allem eine wichtige Rolle bei der Ausflaggung. Das heißt die Boote fahren dann unter anderer Flagge, als dass sie ursprünglich vom Eigner angemeldet wurden. Im Privatbereich zwecks Urlaubs kommt das kaum vor, im gewerblichen Bereich indes immer. Die Voyage Charter wird sowohl auf Seen, wie auch auf den Weltmeeren durchgeführt. Die Anlegestellen der Boote befinden sich daher nicht nur in europäischen Häfen. Das bedeutet, dass zuvor schon eine längere Anreise teils in Anspruch genommen werden muss. Bei der Zeitcharter bereisen die Mitfahrenden auf dem Boot ebenfalls - aber innerhalb einer bestimmten Zeit - bestimmte Routen bzw. können die Boote für eine bestimmte Zeit nutzen für ihre Ladung. Alle Formen der Charter können sowohl im privaten, wie auch im gewerblichen Bereich zum Einsatz gebracht werden. Alle Charter Formen haben den Vorteil, dass die Charterer letztlich nicht für alle Kosten verantwortlich sind und auch sonst nicht alle Risiken tragen.