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Motorboote

Als Motorboote werden im Allgemeinen alle motorbetriebenen kleineren bis mittelgroßen Wasserfahrzeuge bezeichnet. Zum Einsatz kommen dabei sowohl Verbrennungsmotoren wie auch Elektromotoren. Die Bezeichnung Motorboot ist sehr weitläufig, weshalb es die verschiedensten Unterkategorien und Unterteilungen in Bauartklassen und darunter wieder Klassifizierungen in andere Merkmale, wie Ausstattung und Art der Verwendungsmöglichkeit gibt. Motorboote werden vorwiegend auf Binnengewässern und auf Gewässern nahe der Küste eingesetzt.

Besonderheiten zum Bootsführerschein für Motorboote

Für Deutschland ist zu beachten, dass bei einer Propellerwellenleistung von über 11,03 kW (entspricht 15 PS) ein Sportbootführerschein erforderlich ist. Davon ausgenommen sind Gewässer wie der Rhein, die Landesgewässer und der Bodensee. Hier gelten weiter 5 PS als Obergrenze. In anderen Ländern, darunter auch in aktuell begehrten Urlausländern, gelten mitunter strengere Regeln.

Die Namen Étienne Lenoir und Gottlieb Daimler

Kurz einige Anmerkungen zur Historie der Motorboote. Wer sich dazu einen Überblick verschaffen will, kommt am Namen von Étienne Lenoir nicht vorbei. Der Franzose ist maßgeblich in die Entwicklung der Motorbootsfahrt  involviert. Bereits im  Jahr 1865 führte er erste Versuchsfahrten  mit einem Motorboot auf der Seine durch. Jedoch verstrichen noch einige Jahre, ehe die Motorboote auf Initiative von Gottlieb Daimler einen stärkeren Einsatz fanden. Dies geschah 1886 mit einem auf Basis eines Ottomotors arbeitenden Gasmotors, patentiert von Daimler. Daimler und Maybach unternahmen Probefahrten mit dem Boot auf dem Neckar. Aber auch Erfinder wie F.L. Linden und Peter Beckmann (Rollerboot) hatten große Verdienste an der Weiterentwicklung der Motorbootsfahrt. Sogar als eigene Disziplin bei Olympia war Motorbootfahren im Jahr 1908 mit von der Partie. Allein daran ist erkennbar, welch ungebrochen reges Interesse an Motorbooten schon damals existierte und diese Begeisterung hält bis heute an.

Abgrenzung Motorboot und Motoryacht

Alle Motorboote, die überwiegend im Freizeitbereich zum Einsatz kommen und daher auch eine Kajüte haben in der übernachtet                    werden kann, werden als Motoryachten bezeichnet. Sie unterscheiden sich in der Ausstattung damit erheblich von allen Motorbooten, die  im Bereich Sport, Seenotrettung oder beim Militär eingesetzt werden. Im Bereich des Wassersports ist es mitunter nötig, stärker motorisierte Boote zu verwenden, etwa beim Ziehen von Wasserskifahrern oder Gleitfliegern. Auch bei Langstreckenrennen (Offshorefahrten) kommen höher motorisierte Boote zum Einsatz. Hier bieten die Class 1 Boote mit einer sagenhaften Motorleistung von 735 kW pro Schraube und erreichbaren Spitzengeschwindigkeiten von bis zu 180 km/h einen extremen Fahrspass der Profiklasse. Weitere Sonderverwendung sind Spezialboote im Bereich der Seenotrettung und im Verkehrsbereich bei militärischen Einsätzen.

Bootstypen – Verdränger und Gleiter

Unterschieden wird je nach Baumerkmal und Art der Motorisierung zwischen Motoryachten, Daycruisern, Außenborder, Sportbooten, Autobooten, Halbkajütbooten, Kajütbooten, Innebordern  Tuckerbooten und Schlauchbooten. Dabei gibt es zwei grundsätzliche Bauartunterscheidungen: Verdränger und Gleiter. Ein Gleitboot ist in der Regel leichter und lässt die Bugwelle hinter sich. Es verdrängt weniger Wasser als seinem Gewicht entspräche. Gleitboote erzeugen weniger Wellenschlag, sie gleiten leicht über das Wasser. Verdränger hingegen verdrängen, wie der Name bereits besagt, die Wassermenge, welche dem eigenen Gewicht entspricht. Alle haben eine gleichlautende Berechnungsformel zur Berechnung der Rumpfgeschwindigkeit.
Diese ergibt sich aus der folgenden Formel: Die Wurzel aus der Wasserlinienlänge in Metern × 4,5 ergibt die Geschwindigkeit in km/h.

Verdränger und Gleiter - Vorteile und Nachteile

Verdränger erreichen ihre Höchstgeschwindigkeit (Rumpfgeschwindigkeit) schon mit geringer Motorleistung. Sie sind zudem günstig, weil sparsam im Verbrauch. Die Lauffreudigkeit ist insgesamt weicher. Verdrängerboote liegen stabiler im Wasser.

Gleiter können ein Vielfaches ihrer Rumpfgeschwindigkeit erreichen haben jedoch den Nachteil, dass sie bei zu starkem Seegang weit weniger Stabilität im Wasser aufweisen. Gleiter können daher nicht in jeder Situation den Hafen verlassen.

Halbgleiter als Mischform

Eine besondere Form stellen Halbgleiter dar. Halbgleiter sind
ursprünglich als Gleitboote ausgelegt, können jedoch aufgrund des Gewichts nur schwer in eine Gleitfahrt kommen. Da sich aber unter ihrem Boden noch ein spürbarer Staudruck aufbaut, der das Boot aus dem Wasser hebt, laufen diese Boote immerhin schneller als ihre Rumpfgeschwindigkeit.

Zur Information: Nahezu alle schnellen Motorkreuzer mit einer Länge von über 9 Metern werden als Halbgleiter ausgerichtet. Ab einer Länge von über 18 Metern wiederum werden sie hauptsächlich überwiegend als Verdrängerboote gebaut.

Die verschiedenen Rumpfformen

Es wird zwischen typischen Rumpfformen unterschieden. Der tiefe V-Boden ist zu erkennen an einer bis zum Heck durchführenden V-Form. Diese Rumpfform ist typisch für maritimstarke Kajütboote. Der Wasserlauf ist weich und leicht. Diese Boote sind jedoch aufgrund der größeren Bodenfläche nur recht schwer in ein Gleiten zu bringen, weshalb eine höhere Motorisierung nötig ist.


Der gemäßigte V-Boden verläuft bis zum Heck sehr flach. Boote mit dieser Rumpfform werden vornehmlich als  Außenborderboote verwendet. Sie kommen recht leicht ins Gleiten, laufen aber bei stärkerem Seegang etwas härter.

Bei Motorbooten mit Rundspantboden ist ein Gleiten nicht möglich, die Boote erreichen jedoch schon mit relativ schwacher Motorisierung eine optimale Rumpfgeschwindigkeit. Der Rundspantboden ist typisch für alle Boote mit Verdrängerauslegung.
Fahrspass für Anfänger und Profis
Ob nun Gleitboot oder Verdränger, Motorbootfahrten  bieten Fahrspass für Anfänger und Profis. Ein Ausflug mit einem Motorboot bis 15 PS ist in Deutschland mit wenigen Ausnahmen zudem ohne Bootsführerschein möglich. Fachkundige Beratung und vor allem das passende Boot finden Freizeitkapitäne und Profis auf unserem Portal boote.com!