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Schlauchboote

Bei einem Schlauchboot handelt es sich um ein Boot, das aus einem gummiartigen Material hergestellt ist, welches mit verschiedenen Befüllungen aufgeblasen wird. Schlauchboote können besegelt, gerudert, gepaddelt oder mit einem Motor vorangetrieben werden. Es gibt beim Schlauchboot auch Kombinationen aus Motorboot und Segelboot, Motorboot und Ruderboot bzw. Paddelboot bzw. Segelboot und Ruderboot oder Paddelboot. Entscheidend für die Entwicklung von Schlauchbooten war einst die Entwicklung der Vulkanisierung von Gummi durch Charles Goodyear in der ersten Hälfte des 19. Jahrhunderts. Die ersten Boote, deren Tragfähigkeit durch Gummischläuche mit Luftkammern ermöglicht wurde, wurden von John C. Frémont für seine Erkundung des Oregon Trails und des Platte Rivers in den 1840er Jahren genutzt.

Motorisierte Schlauchboote werden immer beliebter

Je nach Art der Fortbewegungsmöglichkeit ist ein Schlauchboot entsprechend mit bestimmten Vorrichtungen, wie zum Beispiel mit Schlaufen für die Befestigung der Ruder ausgestattet bzw. einem Motor oder einem Segelmast. Motorisierte Schlauchboote bis zu einer Leistung von 15 PS unterliegen nicht der Bootsführerscheinpflicht. Für ein Schlauchboot, das mit einem Segel ausgestattet ist, sollte natürlich ein Segelschein gemacht werden bevor man sich damit auf große Fahrt begibt. Auch wenn ein Schlauchboot auf den ersten Blick recht unsicher erscheint, insbesondere wenn man damit vorhat sich weiter vom Land wegzubewegen, ist das Schlauchboot recht sicher. Die technische Raffinesse liegt bei einem Schlauchboot nämlich darin, dass dieses über mehrere Kammern verfügt, die mit dem Befüllungsmittel gefüllt sind. Selbst wenn es einmal zu einem Unfall kommen sollte, wobei eine Seite des Schlauchboots aufgerissen bzw. beschädigt wird, ist es möglich, dass das Schlauchboot weiterfährt, da die anderen Kammern nach wie vor intakt sind und das Schlauchboot auf Kurs halten können. Selbst wenn bereits aus mehreren Kammern das Befüllungsmittel entwichen sein sollte, entsteht noch keine Seenot für ein Schlauchboot. Von ihrer Konstruktion her sind Schlauchboote sehr einfach gehalten. Sie bieten je nach Größe mehreren Personen Platz und auch die Möglichkeit Gegenstände zu transportieren. Die Sitze bei einem Schlauchboot sind je nach Typ bzw. Einsatzbereich entweder ebenfalls auf dem gleichen aufblasbaren Material wie das Schlauchboot selbst oder aus Holz. Einige Schlauchboot Modelle verfügen auch über einen geriffelten Aluminiumboden, der bei Booten zum Einsatz kommt, damit sie rutschfest werden.

Stabiler GFK Rumpf ermöglicht Hochseetauglichkeit

Derartige Boote verfügen in der Regel auch über einen stabilen GFK-Rumpf, der es ermöglicht dass das Schlauchboot auch hochseefähig ist. Dies spielt eine Rolle, wenn das Schlauchboot als Beiboot für eine Yacht verwendet wird bzw. als Rettungsboot bzw. als Einsatzboot bei Polizei und sonstigen Rettungsdiensten, die Menschen aus Seenot retten müssen. Derartige Schlauchboote verfügen in der Regel über einen Hochleistungsmotor, der wiederum der Konstruktion des Schlauchboots angepasst werden muss. Schlauchboote sind meist ausgelegt als Gleiter, da sie keinen Kiel haben. Bei Schlauchbooten mit Kiel ist dieser ebenfalls aufblasbar, was dann natürlich Einfluss darauf hat wie weit man mit einem Schlauchboot an die Küste herankommen kann. Wenn die Küste von Korallenriffen umgeben ist oder besonders flach abfällt, ist es mit einem Schlauchboot nicht möglich bis an den Strand heranzufahren. Vom Aussehen her unterscheiden sich Schlauchboote vor allem durch ihre Bugform von den anderen Booten. Während die anderen Boote meist vorne gerundet sind, verfügen Schlauchboote meist über einen spitzen bzw. halbrunden Bug. Es ist nicht zulegt die Bugform, die bei diesen Booten Sportlichkeit und Agilität vermittelt. Doch dies hat seinen Preis: Speziell in den Booten mit halbrunden Bug ist etwas weniger Platz.

Superleicht und sehr robust

Besondere Vorteile: Schlauchboote haben den besonderen Vorteil, dass sie trotz ihrer Robustheit, die ihnen das Schlauchmaterial verleiht, recht leicht sind. Einer einzelnen Person ist es daher sehr leicht möglich ein Schlauchboot vom Anhänger (Trailer) auch im aufgeblasenen Zustand herunterzuheben. Dass ein Schlauchboot, selbst die mit einem GFK-Rumpf und mit robusten Einlageböden, in mehrere Teile einfach zerlegbar ist, hat gleich mehrere Vorteile. Dieser Umstand mache ein Schlauchboot sehr viel einfacher zu transportieren, zum Teil sogar auch im Kofferraum von einem Mittelklassewagen. Darüber hinaus muss sich der Besitzer von einem Schlauchboot für die Zeit, in der er dieses nicht nutzt, wie zum Beispiel im Winter, keinen Dauerliegeplatz suchen, der recht kostspielig sein kann. Ein Schlauchboot kann eingelagert in der Hülle, die vom Hersteller mitgeliefert wird, über Monate hinweg an einem sauberen und trockenen Ort sehr gut überwintern und ist auch von dort aus jederzeit einsatzbereit. Mögliche Kosten für die Anschaffung von einem Anhänger können so eingespart werden.

Schlauchboote in vielen Größen

Einsatzgebiete: Schlauchboote gibt es in allen möglichen Größen. Kleinere Schlauchboote werden vor allem als Beiboot für Yachten verwendet, wobei sie entweder im auseinander gebauten Zustand in einem Lagerraum oder in einer Kiste an Deck aufbewahrt werden oder hängend neben an der Bordwand mittels einer besonderen Halterung. Diverse sportliche Wettbewerbe finden mit Schlauchbooten ebenfalls statt. Diese fahren wie alle anderen Wettbewerbsboote in verschiedenen Klassen. Wegen dem geringen Tiefgang bzw. ihrer Wendigkeit und dem Umstand, dass ein Schlauchboot auch sehr gut ohne Motor fortbewegt werden kann, sind diese Boote auch ideal dafür geeignet, dass sie von Naturschützern bzw. Naturbeobachtern zum Einsatz gebracht werden. Mit einem Schlauchboot gleitet man regelrecht auf dem Wasser entlang und kann sogar in hohes Seegras problemlos eindringen.