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Segelboote

Segelboote -  Träume und Romantik pur

Kaum ein anderer Bootstyp wird so intensiv mit dem Wunsch nach Freiheit und Abenteuer in Verbindung gebracht wie das Segelboot. Unzählige Volkslieder in den verschiedensten Sprachen zeugen ebenso von dieser Sehnsucht nach Meer und Weite wie zahlreiche Gemälde auf denen die weißen Segel sich im Wind blähen. Segelboote stehen seit Beginn ihrer Entstehung auch als Inkarnation für Mut und Entdeckerfreude, sind doch bereits die Wikinger mit ihren mit rechteckigen Rahsegeln bestückten Langbooten und Wikingerschiffen große Strecken über die Ozeane gefahren.

Segelboote heute

Heutige Segelboote werden in erster Linie mittels Windkraft vorangetrieben. Im Vergleich zum Segelschiff ist ein Segelboot wesentlich kleiner. Unterschieden werden Segelboote zum einen in formstabile Jollen und gewichtsstabile Kielboote und zum anderen in Einrumpfboote und Mehrrumpfboote (Katamarane). Gewichtsstabile Segelboote mit Wohnraum (Küche, Kojen) und mehr als 10 Meter lang sind, werden auch als Segelyachten bezeichnet. Für Segelboote mit unter 10 Metern Länge ist die Bezeichnung Daysailer recht geläufig.

Generell gilt, dass Segelboote heutzutage vor allem als Sportboote im Gebrauch sind.

Segel setzen und Fahrt aufnehmen

Im Normalfall haben Segelboote nur einen Mast. An diesem werden die Schratsegel geführt. Daneben existiert noch eine Vielfalt an Bautypen, die sich, abhängig ihres Einsatzbereiches, durch Takelung, Größe, Konstruktion und Baumaterial voneinander erheblich unterscheiden. Auch die Formen des Rumpfes sind sehr unterschiedlich. Es gibt S-Spant, U-Spant und Knickspant. Es gibt zudem Boote mit starrem Kiel oder Kielflosse. Hier ist die Art des Unterwasserschiffs also maßgebend für die Bezeichnung. Dazu kommen Unterscheidungen in Langkieler, Kurzkieler uam. In der Takelung unterscheiden sich cat- und slupgetakelte Boote. Zweimastkonstruktionen, wie beispielsweise bei Ketsch und Yawl, sind heutzutage eher selten anzutreffen. Auch nach Form und Art der Besegelung selbst wird differenziert. So gibt es Segelboote mit Gaffelsegel, Lateinersegel, Hochsegel oder Sprietsegel.

Die Segeleigenschaften eines Bootes

Unter den Segeleigenschaften wird die Zusammenfassung aller Bauartmerkmale und Eigenheiten des betreffenden Segelbootes verstanden. Dazu zählen zum Beispiel die erreichbare Höchstgeschwindigkeit bei einer bestimmten Windstärke, die Krängung oder die maximale Höhe am Wind. Besonders wichtig sind die Segeleigenschaften bei einer Segelregatta. Für eine Regatta werden die Segelboote in Klassen, Bootsklassen,  eingeteilt.  Diese bilden das Reglement für die Bestimmung der baulichen Besonderheiten eines Bootstyps. Bei einer Regatta ist auch vorgeschrieben, welche Personanzahl mit an Bord sein darf. Jollen sind leichte Segelboote, die sich sehr sportlich segeln lassen und auch auf kleinste Böen oder Steuerbewegungen schnell anschlagen. Sie kommen, da sie nicht sehr tief im Wasser liegen, vorwiegend auf Binnengewässern und in Küstennähe zum Einsatz.

Kielboote, welche einen größeren Tiefgang haben, sind eher für das offene Meer ausgelegt. Sie sind auch wesentlich stabiler und liegen ruhiger im Wasser. Ein Kentern ist bei Kielbooten recht unwahrscheinlich. Kielboote lassen sich jedoch auch etwas schwerer führen.

Info: Große Segelyachten werden auch oft als Maxi-Yachten bezeichnet. Die längste aktiv betriebene Segelyacht der Welt ist über 92 Meter lang. Der Besitz einer Segelyacht ist für Reiche und Superreiche mittlerweile Standard und erhöht das Ansehen unter Gleichgesinnten.

Vortrieb und Vektoraddition

Beim Segeln müssen viele Faktoren berücksichtigt werden. So erhält ein Segelboot seinen Vortrieb mittels Kombi aus Winddruck, Luftströmung und dem entgegen gerichteten Widerstand des Lateralplans im Wasser. Aus physikalischer Sicht handelt es sich um eine Vektoraddition verschiedener, gleichzeitig auf das Segelboot eintreffender Wirkkräfte. Dadurch wird ständig eine geänderte Manövrierung bzw. Anpassung der Segelstellung und der  Gewichtsverlagerung erforderlich. Auch die Besatzung selbst ist hier besonders gefragt, denn um je nach Windstärke einer zu starken Krängung oder gar einem Kentern vorzubeugen, verändert die Mannschaft den Schwerpunkt durch entsprechende Gewichtsverlagerung. Die ist vor allem beim Einsatz von Jollen nötig, da diese einen geringeren Wassertiefgang haben.

Segelboote mit Zusatzmotor

Größere Segelboote werden oft zusätzlich mit einem Motor ausgestattet. Dadurch können Flauten überwunden werden. Auch ist es damit einfacher, das Boot im Hafen zu manövrieren. Unterschieden wird dabei zwischen Außenbord- und Einbaumotoren. Letztere sind heutzutage fast ausschließlich Dieselmotoren.

Kunststoff als modernes Bootsbaumaterial

Bis zu Beginn des 20. Jahrhunderts wurden Segelboote aus Holz hergestellt, welches zusätzlich mit speziellem Bootslack gegen Wasser- und Witterungseinflüsse geschützt wurde. Heutzutage werden vorwiegend Kunststoffmaterialien, Stahl und Aluminium  im Bootsbau eingesetzt. Auch die früheren Leinen- oder Baumwollsegel bestehen heute aus Kunstfasern oder Kunstfolien. Auch Masten, Bäume oder Wanten, welche beim Segeln als „stehendes Gut“ bezeichnet werden,   bestehen, im Gegensatz zu früheren Zeiten, heute aus Kunststoff oder Stahlseilen.

Segel, Rumpf, Kiel und Ruder – fertig ist das Segelboot

Klassisch genommen bestehen Segelboote also aus Segel, Rumpf, Kiel und Ruder. Jedoch: Segelboote und Segelyachten unterscheiden sich in ihrer Kielform. Jollen verwenden ein Schwert, Segelyachten dagegen einen Flossenkiel und ein Ruderblatt. Dabei wiederum gibt es zwei Kielarten: Langkiel und kurzer Flossenkiel. Ein Kiel ist bedeutend schwerer als ein Schwert. Es wirkt der Krängung entgegen. Schwerter wiederum können aufgeholt werden und damit kann der  Tiefgang reduziert werden. Eine Ausnahme bilden Kimmkiele, welche an beiden Seiten des Rumpfes angesetzt sind. Diese sind vor allem bei starkem Tidenhub wirksam, da das Boot bei Ebbe im Trockenen selbst stehen kann. Diese Yachten werden auch als Doppelkieler bezeichnet.

Sicherheitsbestimmungen und die richtige Ausrüstung auf dem Deck und unter dem Deck

Auf Deck: Wichtig für jeden angehenden Segler ist die richtige Ausrüstung an Deck. So gehören zum Bedienen der Segel die richtigen Leinen (Fallen und Schoten). Die Bedienung dieser Leinen läuft in modernen Segelbooten im Cockpit ab. Dort sind sie einfach zugänglich und auch bei stürmischem Seegang gut zu erreichen. Zur Bedienung der Leinen werden Winschen eingesetzt, da hier große Kräfte wirken können.

Unter Deck:  Unter Deck ist vieles zu finden, was auch bei einem Campingausflug Verwendung findet. Gaskocher, Benzinkocher, Kochtöpfe, Nahrungsmittel, Decken uam. Zusätzlich noch die seenötigen Gegenstände wie Navigationsgeräte, GPS mit Karten, ggf. ein Navigationstisch. Toiletten sind auf Segelyachten mittlerweile Standard.

Sicherheit: Die Sicherheitsbestimmungen variieren von Land zu Land. Rettungswesten, Feuerlöscher, Anker und bestimmte Werkzeuge gehören jedoch zum Standard. Auch eine Reling ist wichtig, um ein Überbord gehen zu verhindern. Der Poller ist nötig um das Boot beim Landgang zu befestigen.

Wird alles beachtet, steht einem gelungenen Segeltörn nichts mehr im Wege und auf geht’s ins Seeabenteuer.