Französische Kite- und Wingfoil-Meisterschaft: Die Herausforderung der Gewässer von Granville

© FFV-Antoine Lorins

Vom 19. bis 25. Oktober 2026 finden in Granville die französischen Meisterschaften im Kiteboarden und Wingfoilen statt. Die ersten Wettkämpfe sind für den 20. Oktober geplant. Um die Teilnehmer zu bewerten, kann die Organisation vier Wassersportzentren nutzen. Ein Konzept, bei dem die Segelbedingungen im Vordergrund stehen.

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Das ist das Besondere an dieser Ausgabe: Die Wettkämpfe finden nicht unbedingt jeden Tag am selben Ort statt. Der ausrichtende Verein, 8 Milles Nautic, kann je nach Wetterbedingungen und Gezeiten zwischen vier Wassersportzentren wählen.

Diese Flexibilität trägt den Anforderungen der vertretenen Disziplinen Rechnung. Kitefoil und Wingfoil-Slalom-Race erfordern Bedingungen, die die Ausrichtung von Geschwindigkeitsstrecken ermöglichen, während Freestyle einen geeigneten Raum für die Ausführung von Tricks voraussetzt.

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Die Veranstaltung erfordert zudem einen erheblichen logistischen Aufwand. Die Teilnehmer, ihre Begleiter und ihre Ausrüstung werden von Granville zu den ausgewählten Austragungsorten transportiert. Änderungen des Wettkampfgewässers müssen rechtzeitig angekündigt werden, damit sich die Teilnehmer darauf vorbereiten können.

Kitefoil, Slalom und Freestyle: unterschiedliche Anforderungen

Die ersten Wettkämpfe finden ab Dienstag, dem 20. Oktober, statt. Die Meisterschaft umfasst Jugend- und Open-Klassen, wobei der französische Segelverband 18 Titel angekündigt hat.

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Beim Kitefoilen streben die Teilnehmer nach Geschwindigkeit auf Boards, die mit einem Foil ausgestattet sind, der den Rumpf über das Wasser hebt. Die Kontrolle über den Kite, die Manöver und das Erkennen von Windschwankungen sind entscheidend.

Beim Wingfoil-Slalom-Rennen können Starts und das Umrunden der Bojen den Ausschlag geben. Wenn man beim Halsen im Flug bleibt, lassen sich Geschwindigkeitsverluste insbesondere begrenzen.

Beim Freestyle-Kiteboarden und beim Freestyle-Wingfoilen gilt eine andere Logik: Die Teilnehmer werden anhand ihrer Tricks bewertet. Die Gleichmäßigkeit des Windes und die Bedingungen auf dem Wasser haben direkten Einfluss auf die Ausführung ihrer Tricks.

In Granville müssen die Organisatoren daher mit teilweise widersprüchlichen Anforderungen zurechtkommen. Ein für Sprintrennen geeigneter Austragungsort ist nicht unbedingt auch der beste für Freestyle-Wettbewerbe.

Nationale Titelträger und mehrere Spezialisten werden erwartet

In der Pressemitteilung des französischen Segelverbands (FFVoile) wird insbesondere die erwartete Teilnahme von Vaïna Picot, Axel Gérard, Thomas Proust, Tom Pansard und Antoine Ollivier angekündigt. Diese Sportler gehören zu den vor dem Wettkampf besonders hervorgehobenen Teilnehmern, vorbehaltlich der Bestätigung ihrer Nennungen.

Abgesehen von den individuellen Leistungen wird es vor allem darauf ankommen, wie gut sich die Rider schnell an die jeweiligen Bedingungen anpassen können. Swankender Wind, unruhigeres Wasser oder eine starke Strömung können die Wahl der Fahrlinie und der Ausrüstung beeinflussen ? natürlich im Rahmen der Regeln der jeweiligen Serie.

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Das Wanderformat bietet den Veranstaltern mehr Möglichkeiten, die Wettkämpfe auszurichten. Es garantiert jedoch nicht, dass alle Läufe ausgetragen werden können: Die Entscheidungen hängen von den tatsächlichen Bedingungen und den Sicherheitsanforderungen ab.

Eine Woche vor dem Start besteht die größte Herausforderung also in zweierlei Hinsicht: zum einen, die besten französischen Spezialisten zu ermitteln, und zum anderen, jeden Tag das für ihre Disziplin am besten geeignete Gewässer zu finden.

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