Mit einem kompletten Sortiment an vertikalen und horizontalen Ankerwinden ist Lewmar ein wichtiger Akteur auf diesem Gebiet. Gemeinsam mit ihnen haben wir die verschiedenen Missverständnisse aufgedeckt, um Klarheit zu schaffen, damit Sie Ihre Ankerwinde in aller Ruhe auswählen können.

Missverständnis Nummer 1:
Die Wahl der Ankerwinde hängt von der Größe des Bootes ab
Nein! Eine Ankerwinde muss ein Gewicht hochziehen können. Sie muss einen Elektromotor haben, der stark genug ist, um das Gewicht des Ankerplatzes einzuholen. Das Gewicht eines Ankerplatzes (Kettenlänge + Anker) ist in verschiedenen Gewässern unterschiedlich, selbst bei zwei identischen Booten. Wenn Sie nie in einer Tiefe von mehr als 15 m ankern, brauchen Sie nicht denselben Anker wie jemand, der immer im Mittelmeer in großen Tiefen ankert. Sie sollten die Ankerwinde also an das Gewicht Ihres Ankerplatzes anpassen und nicht an die Länge Ihres Bootes.

Missverständnis Nummer 2:
Ich mache nie meinen gesamten Ankerplatz nass, also brauche ich keine große Ankerwinde
Nein! Wenn Sie nie die ganze Kette nass machen, warum sollten Sie sie dann nicht losmachen? "Man kann nie wissen, es könnte für die Sicherheit von Nutzen sein."¦ Wenn Sie also Ihre gesamte Kette brauchen, brauchen Sie eine Ankerwinde, die auch auf die schwierigsten Situationen reagieren kann. Die Ankerwinde muss also auf das Gewicht der gesamten Ankerleine ausgelegt sein.

Mythos Nummer 3:
Wenn ich nass bin, behalte ich meine Kette an der Ankerwinde
Nein! Sie müssen Ihre Ankerleine unbedingt wieder auf eine Klampe spannen. Die Ankerwinde ist ein Elektromotor mit Zahnrädern, die dazu dienen, die Ankerkette auf- und abwärts zu bewegen. Nicht, um sie zu blockieren. Bei jedem Zug an der Kette arbeiten die Zahnräder. Dadurch wird die Ankerwinde vorzeitig abgenutzt, und es besteht die Gefahr, dass der Anker verloren geht, wenn die Bremse versagt.

Mythos Nummer 4:
Mein Guideau erträgt es, in der Ankerbucht zu sein
Wie jedes Material erfüllen auch Ankerwinden bestimmte Schutznormen. Achten Sie daher auf die IP-Norm (Schutz vor Wasser und Staub) bevor du eine Ankerwinde in einem Hafenbecken installierst. Manche Motoren sind nur spritzwasserdicht, andere können ohne Bedenken unter Wasser gehen. Denken Sie daran, dass sich die Ankerwinsch oft am Bug befindet, einem Bereich, der regelmäßig von Seepaketen bedeckt ist.