Spencer.club: Eine neue Plattform, um das Sportsponsoring neu zu erfinden

© Vincent Olivaud

Was wäre, wenn jeder mit ein paar Klicks über einen klaren Vertrag und eine definierte Gegenleistung Sponsor eines Skippers oder Sportlers werden könnte? Das ist die Wette von Spencer.club, einer französischen Plattform für partizipatives Sponsoring, die die Finanzierung von Sportlern modernisieren will. Als Partner von Virtual Regatta bei der letzten Transat Café l'OR will sich das junge Unternehmen nun auch für andere Sportarten öffnen und seine internationale Entwicklung beschleunigen.

Das Sportsponsoring zu demokratisieren und die Unterstützung in ein echtes Erlebnis zu verwandeln: Das ist das Ziel von Spencer.club. Diese französische Plattform ermöglicht es Privatpersonen und Unternehmen, einen Skipper oder Athleten über einen klaren Vertrag direkt zu finanzieren, wobei die Gegenleistungen vom Sportler selbst festgelegt werden. Nach einem Jahr der rechtlichen Strukturierung und einer Namensänderung will das Unternehmen nun seine Entwicklung beschleunigen, sowohl in Frankreich als auch auf internationaler Ebene.

Von der klassischen Finanzierung zum gemeinsamen Erlebnis, in Partnerschaft mit Virtual Regatta bei der Transat Café l'OR

Die Suche nach Geldgebern ist eine der größten Herausforderungen für Sportler, insbesondere im Segelsport. Spencer.club ist eine französische Sponsoring-Plattform, die einen anderen Ansatz verfolgt: Jedermann, ob Privatperson oder Unternehmen, kann einen Sportler unterstützen, indem er einen echten Sponsoring-Vertrag unterschreibt und dafür eine vom Sportler selbst festgelegte Gegenleistung erhält. Als Partner von Virtual Regatta will das junge Unternehmen die Erfahrung wieder in den Mittelpunkt der Sportfinanzierung stellen.

Ein Jahr der Strukturierung vor dem Start

Das Projekt war kein langer, ruhiger Fluss. Seine Gründer mussten sich mit zahlreichen rechtlichen Problemen auseinandersetzen, bevor das Modell stabilisiert werden konnte. Nach einem Jahr Arbeit und Austausch änderte das Unternehmen sogar seinen Namen, um seine Positionierung zu verdeutlichen und seine Entwicklung abzusichern. Diese Reifephase ermöglichte es, einen soliden rechtlichen Rahmen für eine scheinbar einfache Idee zu schaffen: das Sponsoring zu demokratisieren.

Heute positioniert sich Spencer.club als Vermittlungsplattform. Sie fungiert als Handelsvertreter für Sportler, indem sie die Kontaktaufnahme, den Vertragsabschluss und die Strukturierung von Partnerschaften erleichtert.

Sponsoring offen für alle

Die Einzigartigkeit des Modells beruht auf seiner Offenheit. Wo Sponsoring historisch gesehen großen Unternehmen vorbehalten war, ermöglicht Spencer.club es jedem, Sponsor zu werden. So kann eine Privatperson einen Skipper ebenso unterstützen wie ein KMU oder ein strukturierteres Unternehmen.

Die Funktionsweise kehrt die traditionelle Logik um: Es sind die Sportler, die die Gegenleistungen vorschlagen und den Preis dafür festlegen. Sichtbarkeit auf einem Boot, exklusive Inhalte, Begegnungen, immersive Erlebnisse, digitale Operationen... Jedes Angebot wird vom Athleten entsprechend seinem Projekt und seiner Welt zusammengestellt.

Die Plattform rahmt dann die Unterzeichnung eines klaren Sponsoringvertrags zwischen den Parteien ein, der die Beziehung und die Verpflichtungen sichert.

Die Erfahrung wieder in den Mittelpunkt stellen

Über die reine Finanzierung hinaus beansprucht Spencer einen erlebnisorientierten Ansatz. Die Idee ist nicht nur, Sichtbarkeit zu kaufen, sondern ein sportliches Abenteuer an der Seite eines Athleten zu erleben. Diese Dimension kommt im Segelsport voll zum Tragen, wo die Verbindung zwischen Skipper und Gemeinschaft besonders stark ist.

Die Partnerschaft mit Virtual Regatta ist Teil dieser Logik. Indem die Plattform die reale Praxis mit der digitalen Welt des virtuellen Rennens verbindet, öffnet sie Brücken zwischen Sportlern und engagierten Gemeinschaften.

Zu anderen Sportarten und international

Spencer.club möchte sich nicht nur auf den Segelsport beschränken. Die Plattform will sich auch für andere Sportarten öffnen und ihr Modell schrittweise auf internationaler Ebene ausweiten.

Das in Frankreich ansässige Unternehmen arbeitet bereits an einer verstärkten BtoC-Entwicklung, um Privatpersonen den Zugang zum Sportsponsoring zu erleichtern. Das Ziel ist klar: ein neuer Zugang zur Finanzierung von Sportlern zu werden, indem man sich auf Technologie und vereinfachte Vertragsabschlüsse stützt.

Ein neuer Weg zur Finanzierung von Sportprojekten

In einer Zeit, in der es immer schwieriger wird, Budgets zusammenzuhalten, insbesondere in der Mittelschicht und bei aufstrebenden Projekten, bietet Spencer.club eine Alternative zu den traditionellen Schemata. Indem die Plattform als Handelsvertreter und vertrauenswürdiger Dritter fungiert, strukturiert sie Partnerschaften à la carte und erweitert den Kreis der möglichen Unterstützer.

Eine Möglichkeit, das Sponsoring zu modernisieren, indem man es zugänglicher, flexibler... und partizipativer macht.

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