Die moderne Schifffahrt beruht immer noch auf einfachen Handgriffen. Eine Schot anlegen, eine Winsch bedienen, ein Boot festmachen. Aber diese wiederholten Handlungen bleiben anspruchsvoll, vor allem bei kleinen Mannschaften. Auf diesem Gebiet setzt das italienische Unternehmen Easysea an. Seit seiner Gründung 2019 in Neapel entwickelt das Unternehmen Decksausrüstungen, die ein klares Ziel haben. Manöver sollen vereinfacht und der Aufwand für den Seemann reduziert werden.
Ein Unternehmen, das aus der Erfahrung der Seefahrt entstanden ist
Easysea erscheint zunächst als ein Labor für angewandte Technik im Bereich des Wassersports. Das Unternehmen entwickelt sich auf der Grundlage eines ständigen Dialogs mit Seglern, seien es Freizeitsegler oder Regattasegler. EasySea umfasst eine Gemeinschaft von 3000 Nutzern, die ihre Erfahrungen einbringen, was Tausenden von Informationen entspricht, die für die Entwicklung und Abstimmung eines neuen Produkts entscheidend sind.
Dieser Ansatz hat einen direkten Einfluss auf die Gestaltung von Produkten. Ausrüstungen entstehen nicht einfach aus einer theoretischen Idee heraus. Sie sind das Ergebnis von Beobachtungen, die bei Anlegemanövern, beim Segelmanagement oder beim Verkehr auf dem Deck gemacht werden.
Das Unternehmen beansprucht heute eine internationale Präsenz und Anerkennung im Bereich des nautischen Designs. Mehrere Produkte wurden bei den DAME Design Awards auf der METSTRADE in Amsterdam ausgezeichnet.
Zubehör, das zur Verringerung der körperlichen Anstrengung gedacht ist

Die technische Logik von Easysea beruht auf einem einfachen Prinzip. Die Lebensqualität an Bord zu verbessern, indem die für Manöver erforderliche Anstrengung verringert wird. Die von der Marke entwickelten Ausrüstungen versuchen, repetitive physische Gesten in einfachere und sicherere Handlungen zu verwandeln. Die Ergonomie der Griffe, die Modularität der Systeme und die Kompaktheit der Teile stehen im Mittelpunkt der Konzeption.

Ein ikonisches Beispiel ist die zusammenklappbare Flipper-Kurbel. Wenn sie nicht gebraucht wird, bleibt sie in der Trommel der Winsch integriert. Diese Konstruktion verringert die Gefahr von Stößen oder Verhakungen und beschleunigt bestimmte Manöver. Das System verbessert auch den Griff und die Kraftübertragung. Die mechanische Bewegung wird präziser und erfordert weniger Kraftaufwand.
Ein modulares System für Decksbeschläge

Ein weiterer wichtiger Schwerpunkt der Entwicklung von Easysea ist die Modularität. Die Marke hat insbesondere den Jake entwickelt, einen multifunktionalen Bootshaken. Dieses Gerät beruht auf austauschbaren Köpfen, die es ermöglichen, ein einziges Zubehörteil für verschiedene Decksoperationen zu verwenden. Damit werden zwei Ziele verfolgt. Die Anzahl der an Bord gelagerten Ausrüstungsgegenstände zu reduzieren und den Zugriff auf das richtige Zubehör während der Manöver zu erleichtern.
Diese Logik entspricht einem Trend, der bei modernen Segelbooten zu beobachten ist. Der Stauraum ist begrenzt und jede Ausrüstung muss mehrere Funktionen erfüllen.

Easysea interessiert sich auch für Systeme zur Kontrolle von Lauschern. Eine der von der Marke angebotenen Antworten ist der zu öffnende Block Olli Block. Dieses System wurde entwickelt, um die auf die Decksleinen ausgeübten Belastungen zu steuern und gleichzeitig die mechanische Belastung der Ausrüstung zu begrenzen. Seine Konstruktion zielt darauf ab, die Reibung und den Verschleiß der Leinen zu reduzieren.
Die Technologie beinhaltet eine stoßfeste Struktur, die die beim Manövrieren auftretenden Belastungen absorbieren soll. Die Installation erfordert keine komplizierte Demontage, was die Wartung und die Anpassung an verschiedene Brückenkonfigurationen erleichtert.
Eine aufblasbare Gangway, um den Zugang zum Schiff zu erleichtern

Easysea arbeitet auch an Ausrüstungen, die mit dem Komfort an Bord zusammenhängen. Die aufblasbare Gangway Way2 ist ein Beispiel für diesen Ansatz. Im Gegensatz zu herkömmlichen starren Stegen verwendet dieses Modell eine Hochdruckstruktur, die aus Drop Stitch-Materialien hergestellt wird. Diese Technik, die bei aufblasbaren Paddelbooten weit verbreitet ist, ermöglicht es, im aufgeblasenen Zustand eine steife Struktur zu erhalten.

Die Brücke wird dadurch leichter und leichter zu lagern. Sie nimmt im unaufgeblasenen Zustand nur wenig Platz an Bord ein und ist dennoch steif genug, um das Einsteigen zu gewährleisten. Eine weitere Besonderheit ist, dass ihre Oberfläche auch als schwimmende Plattform oder als Entspannungsmatratze beim Ankern dienen kann.

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