Die schwedische Werft Nimbus stellte im Oktober 2025 eine neue Version ihrer 12er-Serie vor, die die Modelle Weekender 12, Tender 12 und Commuter 12 umfasst. Hinter einer sorgfältig bewahrten Familienähnlichkeit führt der Hersteller zahlreiche Anpassungen ein. Einige sind bereits auf dem Kai sichtbar, andere werden erst an Bord entdeckt. Ein Überblick über die wichtigsten Punkte, die sowohl für Segler als auch für Profis von Bedeutung sind.

Ein neu gestalteter Brückenplan für einen flüssigen Verkehr und vielfältige Nutzungsmöglichkeiten
Die verlängerte Heckplattform wird zu einem zentralen Element der neuen Modellreihe. Sie ist durch eine doppelte Laminierung in den Rumpf integriert und ermöglicht einen leichteren Zugang zum Wasser. Die Tender 12 bietet zusätzlich ein ausklappbares Schanzkleid an Steuerbord, um den Wohnbereich zu vergrößern. Bei der Commuter 12 wurde der Heckbereich ebenfalls mit einer umbaubaren Sitzbank optimiert, was die gemischte Nutzung von Transport und Entspannung verbessert. Der Verkehr ist flüssiger und die Konfigurationen anpassungsfähiger.

Ergonomie am Steuer: neue Sitze, gedacht für lange Strecken
Die neuen Steuersitze wurden speziell von Nimbus entworfen. Sie sind körperbetonter und bieten mehr Seitenhalt. Sie sind die Antwort auf das Feedback von regelmäßigen Benutzern, die mehrere Stunden am Tag am Ruder verbringen. Das Design ist schlicht und entspricht dem skandinavischen Geist der Werft, soll aber die Ermüdung auf langen Etappen begrenzen. Diese Aufmerksamkeit für die Ergonomie betrifft auch die Belüftung und die Akustik, mit einer diskreten, aber spürbaren Arbeit am allgemeinen Komfort.

Motorisierung: neue Mercury V10-Optionen und Volvo Inboard-Auswahl
Alle Modelle der 12er-Serie werden standardmäßig mit zwei Mercury Verado V8 mit 300 PS angeboten. Es ist nun möglich, sich für die neuen Mercury V10 mit 425 PS zu entscheiden, insbesondere beim Tender 12, was die Leistung deutlich verändert. Der Commuter 12 und der Tender 12 können auch mit zwei 320 PS starken Volvo Penta D4-Inboard-Motoren ausgestattet werden, die optional mit Joystick-Steuerhilfe ausgestattet werden können. Diese doppelte Auswahl an Motorisierungen ermöglicht es, das Boot an seine Hauptnutzung anzupassen: schnelles Segeln auf offenen Wasserflächen oder komfortables Cruisen auf langen Strecken.

Unsichtbare, aber präsente Ausstattungen: Servicefähigkeit, Beleuchtung, Autonomie
Die 12er-Reihe übernimmt die bewährten technischen Grundlagen der Vorgängerserie, insbesondere den doppelten Redan-Rumpf mit Steps. Sie behält ihre niedrige Eintauchschwelle bei und bleibt bei über 45 Knoten stabil. Über die Leistung hinaus hat Nimbus an sämtlichen Systemen gearbeitet: natürliche Belüftung, Innenbeleuchtung, Schalldämmung, Strommanagement an Bord. Die Option einer leisen, batteriebetriebenen Klimaanlage (dank eines Wechselrichters) rundet das Angebot für längere Ankerplätze ab.

Drei Modelle, drei Programme, eine gemeinsame Basis
Der Weekender 12 nimmt den Stil der Nimbus 32 Ballista mit ihrer Targa-Version auf und fügt ein Augenzwinkern des Erbes zu einem Boot hinzu, das entschieden auf die Entspannung an Bord ausgerichtet ist. Das Tender 12 ist das flexibelste Boot, das als Familien-Dayboat mit mehreren Sozialbereichen und einem optimierten Zugang zum Wasser konzipiert ist. Das Commuter 12 zeichnet sich durch sein geschlossenes Wohndeck mit integrierter Küche und Vorhängen aus, das eine Nutzung bei jedem Wetter ermöglicht. Alle drei Einheiten behalten eine ähnliche Größe bei (12,70 m lang, 3,46 m breit), mit vier Schlafplätzen in zwei Doppelkabinen und einer Kapazität für zwölf Personen.

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