Wichtige akustische Signale, die man richtig deuten können muss
Auf See werden akustische Signale zur Kommunikation zwischen Schiffen verwendet. Sie dienen beispielsweise dazu, bei eingeschränkter Sicht die eigene Anwesenheit zu signalisieren, vor einem Kurswechsel zu warnen oder ? wie in unserem heutigen Fall ? ein Überholen anzukündigen. Für jede Situation gibt es ein entsprechendes Signal.
Zur Erzeugung dieser akustischen Signale sollte eine Nebelhorn verwendet werden. Einige große Schiffe geben ihre akustischen Signale mithilfe einer Glocke oder eines Gongs ab. Auch manche Leuchtfeuer sind mit Glocken ausgestattet.
Internationale Vorschriften
Die Internationale Verordnung zur Verhütung von Zusammenstößen auf See (RIPAM) legt die auf See gebräuchlichen Schallsignale fest, damit sie von allen verstanden werden können. So bedeutet ein kurzer Ton, dass Sie nach Steuerbord manövrieren, und zwei kurze Töne, dass Sie nach Backbord manövrieren. Wir befinden uns jedoch in einer Situation, in der uns ein Schiff einholt. In diesem Fall werden zu den kurzen Signaltönen zwei lange hinzugefügt, um die Bedeutung des Signals zu verdeutlichen. Zwei lange und ein kurzer Signalton bedeuten also, dass das Schiff nach Steuerbord vorbeifahren will, zwei lange und zwei kurze Signaltöne nach Backbord.
Die richtige Antwort lautete also: Antwort B ? er will mich an Backbord überholen.
Sie haben sein Signal also richtig verstanden. Um ihm mitzuteilen, dass Sie ihn gehört haben und ihn einladen, an Ihnen vorbeizufahren, können Sie nun einen langen Ton, einen kurzen Ton, einen langen Ton und einen kurzen Ton geben.
Sollten Sie sich hinsichtlich seines Manövers unsicher sein, können Sie ihn mit fünf kurzen Tönen warnen.
Alle akustischen Signale finden Sie im RIPAM. Ein Vokabular der Geräusche, das sich in bestimmten Situationen als sehr nützlich erweist!

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