Am 21. Mai 2025 kam in Arcachon der achtjährige Benjamin Mano nach einem Zusammenstoß mit einem Fischerboot ums Leben. Das Boot wurde von einem Berufsmatrosen gesteuert, bei dessen Tests Kokain nachgewiesen wurde. Seit diesem Drama setzt sich seine Familie für eine Änderung des Rechtsrahmens für den Seeverkehr ein, der sich an den bestehenden Bestimmungen für Tötungsdelikte im Straßenverkehr orientieren soll.
Eine Petition mit folgendem Inhalt wurde online gestellt, um einen Gesetzentwurf zu unterstützen:
"Frau, Herr,
Am 21. Mai 2025 wurde das Leben unseres Sohnes Benjamin MANO von einer Person gestohlen, die nicht in der Lage oder nicht willens war, die Grundregeln der Navigation im Bassin d'Arcachon einzuhalten, indem sie eine überhöhte Geschwindigkeit annahm, die durch den Gebrauch von Betäubungsmitteln noch verschlimmert wurde.
Dieser Unfall ist in unseren Augen das Drama der Regelüberschreitung durch einen Mann, dem die Gesellschaft als Ganzes nicht in der Lage war, Stopp zu sagen, nicht in der Lage war, ihn zu begleiten, bevor das Irreparable geschah.
Daher haben wir beschlossen, den Kampf von Frau PANONACLE, Abgeordnete des Bassin d'Arcachon, zu unterstützen, die sich seit vielen Jahren für eine Verschärfung der Gesetze und die Einführung eines maritimen Tötungsdelikts nach dem Vorbild des Straßenverkehrsdelikts einsetzt.
Unser Vorgehen ist Teil des Willens, dieses Thema mit größtmöglicher Beruhigung, Verantwortung und Entschlossenheit anzugehen.
Der Gesetzentwurf, an dem derzeit gearbeitet wird, soll eine große Lücke im französischen Recht schließen und hat folgende Ziele:
- Änderung des Transportgesetzes, um das Führen von Wasserfahrzeugen unter Drogen- oder Alkoholeinfluss im maritimen Raum als Straftat zu betrachten
- Zurückhalten des Wasserfahrzeugs, dessen Fahrer unter Alkohol- oder Drogeneinfluss steht
- Aussetzung des nautischen Führerscheins für Fahrer, die mit überhöhter Geschwindigkeit fahren oder gefährliche Manöver durchführen
- Aussetzung des Bootsführerscheins für Fahrer, die Badegebiete und Schutzgebiete missachten
- Einführung eines verschärften Regimes im Falle eines Rückfalls
Dieser Text wird auch dazu dienen, die Prävention zu stärken, da sie das beste Mittel zur Bekämpfung von Risikoverhalten ist. Wir möchten, dass dieser Text sowohl für Freizeitsportler als auch für Berufstätige gilt.
Benjamin war ein kleiner Junge, dessen Menschlichkeit uns jeden Tag aufs Neue in Erstaunen versetzte. Sein Wohlwollen und sein Altruismus werden uns für immer leiten. Er war auch ein kleiner Skipper voller Zukunft und das Meer begleitete seine Kinderträume täglich.
Damit das Meer ein Raum der Freiheit bleibt, damit jeder von uns mit Gelassenheit segeln kann, damit eine Familie nicht das Unerträgliche ertragen muss und schließlich, um Benjamins Andenken zu ehren, bitten wir Sie, diese Petition zu unterzeichnen."
Cécile und Cédric MANO
Die Petition, die bereits 50.000 Unterschriften gesammelt hat, finden Sie unter dem unten stehenden Link.
Benjamins Vater, den wir kontaktierten, erklärte, dass die Petition am 21. Mai symbolisch gestoppt werden soll.

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