Zugänge, die für das wahre Leben gedacht sind: Röcke, Schwimmen, Beiboot

Das Einsteigen gibt sofort den Ton an. Die Heckschürzen sind breit und einladend und erleichtern sowohl das Einsteigen als auch die Rückkehr vom Schwimmen. Auf der Backbordseite erinnert eine Badeleiter, die wie eine echte Stütze konzipiert ist, an die Priorität, die der Solidität und dem Gebrauch eingeräumt wird.

Von der Schürze aus führen ein paar Stufen zum hinteren Cockpit, wo man eine der anschaulichsten Optionen entdeckt: eine elektrische Unterwasserplattform, die wie ein echter Strand gestaltet ist und das Zuwasserlassen von "Spielzeug", die Aufnahme des Beibootes und das Leben am Ankerplatz vereinfachen kann.
In der Standardausführung bleibt Leopard einem bewährten Klassiker treu: elektrische Davits zum Hochziehen des Beibootes. Auch hier zeigt sich wieder die "charter-proof"-Logik: einfache, robuste Lösungen, die für intensive Nutzungszyklen geeignet sind.
Das große Achtercockpit: ein flexibler Raum, vom Aperitif bis zum Abendessen

Das Achtercockpit ist das soziale Herz des Bootes. Großer Tisch, großzügige Sitzgelegenheiten und vor allem die für Leopard typische Sitzmodularität: Man kann seine Position ausrichten, je nachdem, ob man aufs Meer schauen oder sich dem Tisch zuwenden möchte. Die Idee ist, dass man "draußen" leben kann, ohne die Geselligkeit zu verlieren, und dass man das Cockpit je nach Moment umgestalten kann.

Die große Neuheit ist die Möglichkeit, die Fenster weit zu öffnen: Cockpit und Salon können zu einem einzigen Raum werden. Eine Option für einen längeren Tisch ermöglicht sogar eine sehr große Tafel, die bis zu 15 Personen fassen kann, wenn alle Räume im Empfangsmodus konfiguriert sind.

Ein fließender Verkehr zwischen hinten und vorne

Bei vielen Katamaranen schafft die Trennung von Cockpit und Salon einen Bruch: Schwelle, Pfosten, Tür. Hier strebt Leopard eine fast ebenerdige Zirkulation zwischen Heck und Bug an, bis hin zum berühmten vorderen Cockpit, das von innen zugänglich ist.


Das ist eines der historischen Markenzeichen von Leopard: ein geschützter vorderer Salon, der oft am Ankerplatz für das Frühstück, den Aperitif oder einen Moment, in dem man vor den Passanten am Kai geschützt ist, bevorzugt wird. In der Praxis bietet dies eine echte Freiheit: Man wählt seinen "Salon" je nach Sonne, Wind, Ausrichtung des Ankerplatzes oder gewünschter Intimität. Schade, dass die Plancha, ein unverzichtbares Element auf dieser Art von Einheit, so klein ist.

Küche, Kartentisch: Ergonomie "auf See" gedacht

Im Inneren schafft die Küche in Längsrichtung mehr Platz und erleichtert die Bewegung. Die U-förmige Arbeitsplatte hingegen bringt einen wesentlichen Punkt mit sich: Auf See kann man sich verkeilen, sicher arbeiten und störende Bewegungen einschränken.

Die Ausstattung ist erwartungsgemäß (Induktionskochfelder, Haushaltsgeräte), mit einem selbstbewussten "Premium"-Touch und cleveren Details: eine ausziehbare Schublade für den einfachen Zugriff auf die Kaffeemaschine, durchdachte Ablagen zur Sicherung des Geschirrs und vor allem ein Wasserreiniger, der auf einem Langstreckenkreuzfahrtprogramm sehr konsequent ist.

Der Kartentisch, der mit freier Sicht platziert ist, fügt echten Komfort hinzu: ein angenehmer Wachsitz und eine Position "mit Blick auf das Meer", die zum Geist eines Segelschiffs passt, nicht nur zu einer schwimmenden Wohnung.

Die große visuelle Revolution: von Plexiglas zu Glas
Dies ist eines der starken Kennzeichen des Leopard 52: Die Werft hat die Plexiglasscheiben auf den großen Fensterflächen durch echtes Glas ersetzt, um eine fast 360°-Sicht zu ermöglichen. Neben dem ästhetischen "Wow" gibt es auch konkrete Vorteile: leichtere Pflege, bessere Haltbarkeit, kein Vergilben, ein Gefühl von Solidität.
Die Baustelle führt diese Entwicklung auf die Steifigkeit ihrer Struktur zurück: Die Plattform wird in einer einzigen Form hergestellt und es gibt einen Druckbalken aus Stahl, der es ermöglicht, Belastungen zu akzeptieren und diese anspruchsvolleren Verglasungen zu integrieren.
Kabinen: vom Eigner bis zum Charter, ein breites Angebot

Die Leopard 52 gibt es mit 3 bis 6 Kabinen. In der Eignerversion mit 3 Kabinen gibt es eine Eignersuite mit viel Stauraum, einem großen Bett, einem großzügigen Badezimmer und der größten Dusche an Bord. Eine VIP-Kabine bietet ein Inselbett und, was besonders bemerkenswert ist, einen direkten Zugang zum Außenbereich/Meer. Der Backbordrumpf beherbergt einen Utility Room (Waschküche/Werkstatt), der besonders interessant ist: ein seltener Raum, der für eine große Kreuzfahrt wertvoll ist und je nach Bedarf angepasst werden kann.

In der Charterversion ändert sich die Logik: Vermehrung der Kabinen, Optimierung der Volumen, manchmal an den Betrieb angepasste Nasszellen. Leopard behält jedoch eine Konstante bei: Jede Kabine verfügt über einen angrenzenden Waschraum, was ein sehr starkes Argument für Premium-Charterprogramme bleibt.


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