Das Hypersail-Projekt basiert auf einem 30 Meter langen Einrumpfboot für die Hochseeschifffahrt mit einer Konfiguration, die Foils, Kippkiel und Energieerzeugung an Bord miteinander verbindet.
Ein 30 Meter langes Einrumpfboot mit Foils und einem Kippkiel
Im Gegensatz zu den AC75-Einheiten hat dieses Segelboot einen Kippkiel. In der Praxis wechselt das Boot je nach Seegang und Windstärke zwischen Teilflugphasen und dem Segeln auf dem Rumpf.

Die äußeren Formen sind das Ergebnis einer Arbeit an den Luft- und Wasserströmungen. Das Dach und das Deck weisen durchgehende Linien auf, um Störungen zu minimieren. Die Volumen sind so angepasst, dass die Strömungen um den Mast und das Cockpit herum kanalisiert werden. Dieser Ansatz soll den aerodynamischen Widerstand bei hohen Geschwindigkeiten reduzieren. An Bord erzwingen diese Formen definierte Verkehrszonen mit teilweise schrägen Oberflächen.

Ein Kontrollsystem, um die Foils beim Segeln zu steuern
Das Hypersail, über das in der Ultim-Klasse viel diskutiert wurde, wird zur Steuerung seiner Tragflächen auf Servosysteme zurückgreifen. Die Funktionsweise der Foils beruht auf einem bordeigenen Kontrollsystem. Sensoren messen kontinuierlich die Geschwindigkeit, den Trimm und die Kräfte. Diese Daten ermöglichen es, die Position der Anhänge anzupassen, um ein Gleichgewicht zwischen Auftrieb und Stabilität zu erhalten.

In die Deck- und Rumpfflächen integrierte Solarpaneele
Auf dem Deck und den Seitenwänden sind Solarpaneele integriert. Ihre Anordnung hängt von der Exposition während der Fahrt ab. Die Oberflächen sind so gestaltet, dass sie begehbar sind. Sie sind rutschfest und mit Befestigungssystemen versehen, die den Anforderungen auf See entsprechen. Die erzeugte Energie versorgt die Bordsysteme. Sie ergänzt den Wind und die Energie, die durch die Bewegung des Schiffes erzeugt wird.

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