Mit der Einführung des 7-Zoll-Nemesis vervollständigt B&G seine Familie von Instrumentendisplays, die nun drei Größen abdeckt. Nach den 9- und 12-Zoll-Versionen nimmt dieses kleinste Modell einen bestimmten Platz in der Produktreihe ein: Es ist ein kompaktes Display, auf dem die wichtigsten Daten an der Pinne oder am Mastfuß abgelesen werden können.
Ein Einstiegsbildschirm in der Größe, nicht in den Funktionen

Der 7-Zoll-Nemesis positioniert sich als das kompakteste Format der Nemesis-Reihe, ohne jedoch ein vereinfachtes Modell zu sein. Er folgt der gleichen Software-Logik wie seine größeren Brüder, mit konfigurierbaren Dashboards, automatischen Kontextmodi und einer identischen Touchscreen-Oberfläche.
Der Unterschied liegt eindeutig in der Nutzung. Wo ein 12-Zöller mehrere Datenbereiche anzeigen und als Hauptreferenz dienen kann, muss der 7-Zöller eine strikte Auswahl der angezeigten Informationen treffen. Er wird eher zu einem dedizierten Instrumentendisplay, das für Geschwindigkeit, Wind, Kurs und Autopilot-Informationen gedacht ist, als zu einem vielseitigen Display.
Formatgerechte Lesbarkeit und Anzeigetechnologie

Der SolarMAX HD IPS-Bildschirm des 7-Zoll-Nemesis hat eine Auflösung von 1024 x 600 Pixeln und eine Helligkeit von 1200 Nits. Mit diesen Werten liegt er in Sachen Helligkeit auf demselben Niveau wie der 9-Zoll-Nemesis, wobei die breiten Betrachtungswinkel mit 80 Grad angegeben werden.
Auf einem kleinen Format bedingt diese Lesbarkeit das tatsächliche Interesse an der Stange. Die Zahlen bleiben lesbar, ohne die Zahl der Wiederholer zu vervielfachen. Die Fläche hingegen macht es erforderlich, einfache Seiten mit wenigen Feldern und ausreichend großer Schrift zu bevorzugen, damit sie auf einen Blick gelesen werden können.
Ein natürlicher Platz auf schmalen Cockpits und am Mast

In der Nemesis-Reihe richtet sich das 7-Zoll-Modell in erster Linie an Segelboote mit Platzmangel. Kleine Kreuzer, Seriensegelboote mit kleinen Konsolen, Boote für Küstenregatten oder Mastinstallationen finden hier ein stimmiges Format.
Der Bildschirm kann im Hoch- oder Querformat montiert werden, wodurch er sich leicht in einen Mastfuß oder eine Cockpitwand integrieren lässt. Mit einer Größe von 195 x 123 Millimetern passt er dort hin, wo ein 9-Zoll-Bildschirm zu unhandlich wird.
Ideale Ergänzung zu Nemesis 9 und 12 Zoll

In einem kompletten Setup findet der 7-Zoll-Nemesis seinen Platz als Zweitbildschirm. In Kombination mit einem 9- oder 12-Zoll-Display, das für Karten oder komplexere Ansichten gedacht ist, wird es zu einem klaren und gut lesbaren Repeater für den Steuermann.
Es kann auch als Einstiegspunkt in die Nemesis-Reihe für Boote mit einem kompatiblen Navigationsprozessor dienen. Dank der proprietären Ethernet-, NMEA-2000- und WiFi-Konnektivität kann es in ein bestehendes Netzwerk integriert werden, ohne dass mehr Displays benötigt werden.
Autopilot und gemeinsame Funktionen der Reihe

Wie die anderen Modelle verfügt auch der 7-Zoll-Nemesis über eine integrierte Statusanzeige des Autopiloten. Auf dem dedizierten Armaturenbrett können Sie das Engagement, den Modus und einige Einstellungen direkt auf dem Bildschirm anzeigen lassen. Diese Funktion ist über ein Software-Update, das für Januar 2026 geplant ist, für die gesamte Produktreihe gemeinsam.
Die Kompatibilität mit einer verbundenen Uhr Apple iWatch bleibt für die reine Navigation anekdotisch, entspricht aber der Logik der funktionalen Kontinuität zwischen den verschiedenen Nemesis-Formaten.
Eine Wahl, die vom verfügbaren Platz und der Nutzung geleitet wird

In der Hierarchie der Nemesis-Reihe ist der 7-Zöller weder ein Ersatz für die großen Formate noch ein vielseitiger Bildschirm. Er entspricht einer klaren Einschränkung, nämlich der des Platzbedarfs, und behält dabei die wesentlichen Funktionen der Familie bei.
Der 7-Zoll-Nemesis ist ab April 2026 erhältlich (Preis noch nicht bekannt) und richtet sich an Navigatoren, die eine gut lesbare und einheitliche Anzeige suchen, wo es an Bord auf jeden Zentimeter ankommt.

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