Das Einhand-Foiling entwickelt sich schnell. Mit dem Airborn Foiler wird die Steuerung der Tragflächen durch ein elektrisches System an Bord ermöglicht. Angegebene Geschwindigkeit von bis zu 30 kts, Frühstart, Lithiumbatterie mit 4 Stunden Laufzeit, Produktionsstart im Mai 2026. Hier sind die wichtigsten Punkte dieser elektrisch angetriebenen Foil-Jolle.
Eine elektrische Steuerung der Foils - das Ende der mechanischen Systeme?

Der zentrale Punkt betrifft die Steuerung der Foils. Der Airborn Foiler ist mit einer Elektronik ausgestattet, die den Anstellwinkel der tragenden Ebenen in Echtzeit an den Wellengang, die Trimmung und die Krängung anpasst. Das System soll nach IP68 wasserdicht sein und dank einer Lithiumbatterie 4 Stunden autonom arbeiten.
Dieses Gerät richtet sich an Regattasegler, die Stabilität suchen, und an Vereine, die Foiling anbieten möchten, ohne sich lange mit dem mechanischen Trimm beschäftigen zu müssen. Die automatische Anpassung der Flughöhe verringert Trimmschwankungen und das Einsinken. Die Reduzierung der freiliegenden mechanischen Teile vereinfacht das Einholen und Aussetzen des Bootes.
Ein aktives System bedeutet jedoch eine Abhängigkeit von der Bordelektronik. Die Wartung umfasst eine Software-Diagnose und die Verwaltung der Batterie. Auch die Art der Steuerung ändert sich, da sich der Steuermann mehr auf den Kurs und die Geschwindigkeit als auf die Feinsteuerung der Längsneigung konzentriert.
Start ab 6 kts, was sind die Zahlen auf dem Wasser wert?

Die Werft gibt einen Start ab 6 kts Wind an und einen optimalen Einsatzbereich bei Wind zwischen 8 und 20 kts, mit Spitzengeschwindigkeiten des Bootes bei 30 kts. Die T-förmigen Carbon-Foils bleiben unter Wasser, eine Konfiguration, die dafür bekannt ist, Auftriebsbrüche zu begrenzen.
Das Boot richtet sich an Segler, die auf Binnengewässern oder in Gebieten mit mäßiger thermischer Brise stationiert sind. Die wichtigsten Merkmale sind
- Länge 4 Meter
- Gewicht 41 kg
- 4 Segelflächen bis zu 8,5 m²
- Teammitglieder von 45 bis 95 kg
Lange Foils begünstigen einen frühen Start und das Hochziehen in den Wind. Sie erzeugen auch große strukturelle Kräfte in den Schächten und den Rumpfverbindungen. Die Längssteifigkeit und die Verstärkungen des Unterwasserschiffs sind entscheidend, um das Verhalten bei Wellengang und Böen zu gewährleisten.
Ein Rumpf, der auf Stabilität beim Start ausgelegt ist

Der Rumpf hat ein ausladendes Volumen und ein selbstentleerendes Cockpit mit offenem Heckspiegel. Der gearbeitete Freibord soll das Abseilen erleichtern, sowohl für ein junges als auch für ein erwachsenes Crewmitglied.
Das Boot zielt auf Segelschulen, Familien und Läufer ab, die eine stabile Plattform für niedrige Geschwindigkeiten suchen. Die Verringerung der nassen Fläche vor dem Start trägt zum Übergang zum Fliegen bei. Das Cockpit verfügt über gebogene Seiten, um die Effizienz beim Abseilen zu optimieren. Ein einfaches System zum Anheben der Foils pro Spitze erleichtert das Manövrieren, wenn sich das Boot dem Ufer nähert.
Der Kompromiss bleibt klassisch für Leichtwindsegel mit Foils. Ein stabiler Rumpf erleichtert den Zugang zum Fliegen, beeinflusst aber auch das Gefühl, das die engagiertesten Segler suchen.
Eine Preispositionierung zwischen Freizeit und Regatta one design
Die Jolle wird komplett und segelfertig geliefert. Ein spezieller Wagen begleitet das Boot beim Ein- und Auswassern. Das geringe Gewicht und die Kompaktheit erleichtern den Transport und die Lagerung.
Die Produktion beginnt im Mai 2026. Die ersten Auslieferungen sind für Juli 2026 geplant, mit einer angekündigten Höchstzahl von 50 Einheiten im ersten Jahr. Für den Herbst 2026 ist eine Eröffnungsveranstaltung in Südfrankreich geplant.
Der Airborn Foiler ist für Einheitsflottenregatten geeignet und zielt auf schnelles Freizeitsegeln ab. Der Preis liegt bei 15.900 ? TT C, ist sie in der Kategorie der leistungsstarken Jollen aus Kohlefaserverbundstoff angesiedelt.

/ 












