Die Integration eines Multifunktionsbildschirms an Bord bleibt für viele Werften und Installateure ein konkretes Thema, vor allem bei RIBs oder offenen Rümpfen und Daysailern. Bei diesen Einheiten ist der verfügbare Platz in der Konsole knapp bemessen und zwingt oft zu Kompromissen zwischen Lesbarkeit, Displaygröße und einfacher Anbringung. Genau an diesem Punkt setzt der Nova Display Float will sich mit einem Konzept, das den Bildschirm vom Hauptmodul trennt und die Karten in Bezug auf das Layout neu mischt, von der Masse abheben.

Die Konsole muss nicht mehr um den Bildschirm herum gezeichnet werden
Die Situation ist in der Wassersportbranche wohlbekannt. Wenn ein Hersteller eine Konsole entwirft, vor allem eine kleine, muss er zunächst die Abmessungen des Bildschirms, die Ausschnitte und die Einbaubedingungen berücksichtigen. In der Praxis wird das Design der Konsole von der elektronischen Hardware diktiert. Bei großen Schiffen oder Einheiten mit viel Platz ist dies noch akzeptabel, da hier die Bildschirme leicht eingebaut werden können.

Auf kompakteren Booten ist die Situation anders. Die Konsolen von Motorbooten verfügen selten über genügend Platz, um einen großen Bildschirm aufzunehmen und gleichzeitig ein sauberes und zugängliches Layout beizubehalten. In manchen Fällen verhindert der Platzbedarf sogar die Integration eines Displays in einer Größe, die für die Navigation als nützlich erachtet wird. Der Vorteil des Nova Display Float besteht darin, dass er diese mechanische Einschränkung reduziert und mehr Möglichkeiten für das Design der Konsole eröffnet.

Eine Installation, die für schmale Konsolen gedacht ist
Der Nova Display Float wird in drei Formaten angeboten: 10 Zoll, 12 Zoll Wide und 15 Zoll Wide. Alle drei Versionen basieren auf einem Aluminiumgehäuse mit Titanium-Finish. Das bemerkenswerteste Merkmal für den Installateur ist jedoch nicht die Oberfläche, sondern die Art der Anbringung. Der Hersteller gibt an, dass eine einfache ebene Fläche von 180 x 70 mm ausreicht, um den schwebenden Bildschirm zu befestigen, auch bei der bis zu 15 Zoll großen Version.

Konkret bedeutet dies, dass große Ausschnitte in der Konsole vermieden werden. Es ist nicht mehr nötig, eine große Aussparung in die Konsole zu schneiden oder ein quadratisches Loch vorzusehen. Die Installation erfolgt mit wenigen Schrauben und einer kreisförmigen Bohrung für das Nova CoreLink-Kabel. Bei einem neuen Boot kann dies die Arbeit auf der Werft vereinfachen. Bei einer Nachrüstung kann dieser Ansatz auch die Nachbearbeitung von Laminaten oder schwere Änderungen an einer bereits vorhandenen Konsole verringern.

Ein weiterer praktischer Punkt ist, dass die Installationshalterung für alle Bildschirmgrößen gleich ist. Die Entscheidung für ein bestimmtes Format muss also nicht mehr bei der Herstellung des Bootes getroffen werden. Sie kann auf den Zeitpunkt des Verkaufs verschoben werden und sich später weiterentwickeln, ohne dass die Konsole zurückgenommen werden muss oder zusätzliche Spezialwerkzeuge erforderlich sind. Sowohl für einen Händler als auch für einen Eigner bietet diese Standardisierung einen interessanten Handlungsspielraum.
Natürlich ermöglicht es diese Halterung, den Bildschirm abends, wenn der Angelausflug vorbei ist, leicht zu demontieren, damit er nicht gestohlen wird. Für Bildschirme, die in den Boden eingelassen werden, wird auch eine Schutzhaube mitgeliefert.

Eine zweiteilige Architektur, die den Zwang verlagert
Das Ganze besteht aus zwei getrennten Komponenten: einem schwebenden Bildschirm auf der Vorderseite und einer separaten Nova Core-Einheit. Diese Architektur ermöglicht es, den Bildschirm und die Haupteinheit mithilfe eines einzigen Kabels, dem Nova CoreLink, mehrere Meter voneinander entfernt zu installieren. In der Praxis muss die Konsole also nicht mehr die gesamte Elektronik hinter dem Display aufnehmen.
Dies ist ein wichtiger Punkt auf Booten, bei denen das Innenvolumen gering ist. Die Nova Core-Einheit kann an einer günstigeren Stelle außerhalb der Konsole oder näher am Motor und den angeschlossenen Geräten positioniert werden. Auf diese Weise wird der Platzbedarf auf einen besser geeigneten Bereich verlagert, was die Kabelführung und die Verteilung der Geräte vereinfachen kann. Für Profis ist diese Trennung zwischen der sichtbaren Schnittstelle und dem Kern des Systems nicht unbedeutend: Sie ermöglicht es, die Anordnung entsprechend dem Boot zu optimieren, anstatt nur auf das verfügbare Volumen hinter der Fassade angewiesen zu sein.
Verbundene Funktionen über die bloße Anzeige hinaus
Alle Nova Displays verfügen über eine Touchscreen-Schnittstelle, die als intuitiv bezeichnet wird, mit einer flüssigen Navigation und sofortiger Erreichbarkeit. Das System beinhaltet auch eine permanente Konnektivität, die als 24/7 über Nova Guard angekündigt wird, sowie ein 4G-Modem. Das Modem ermöglicht den Zugang zum Internet und die Suche nach interessanten Punkten auf Google Maps. Der Hersteller spricht auch von der Möglichkeit, bestimmte Geräte aus der Ferne zu steuern.
Diese neue Nova-Reihe wird von Navicom vertrieben :
- Nova 10F: 2.699 ? inkl. MwSt
- Nova 12WF : 3.099 ? inkl. MwSt
- Nova 15WF : 3.589 ? inkl. MwSt

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