Der Vorfall ereignete sich, als die Mannschaft auf dem Weg nach Sainte-Maxime war, um am ersten Akt der Ocean Fifty Series teilzunehmen.
Eine Kenterung auf dem Vorwindkurs bei 20 etablierten Knoten
Gegen 19.30 Uhr segelte der Trimaran vor der Küste von Le Lavandou. Das Boot fuhr auf Vorwindkurs unter Großsegel und Gennaker bei 20 Knoten Wind.
Als sie sich dem Golf von Saint-Tropez näherten, bereitete die Besatzung ein Manöver vor. Ein Überverkauf in Verbindung mit einem Küsteneffekt führte zu einer plötzlichen Beschleunigung. Der Trimaran fädelte ein, bevor er kenterte.
Die gesamte Besatzung wurde unversehrt geborgen. Die SNSM von Cavalaire griff schnell ein, um die Betreuung der Seeleute zu gewährleisten.
Der Trimaran wurde anschließend gesichert und abgeschleppt. Eine lokale Mobilisierung wurde zwischen Cavalaire und Sainte-Maxime organisiert, mit Unterstützung der technischen Teams und der anderen Crews, die sich vor Ort befanden.
Wie Luke Berry feststellt : "Den Mannschaftskameraden geht es gut, das ist die Hauptsache. Ich möchte mich bei den Rettungskräften in Cavalaire bedanken. Es hat sich eine lokale Solidaritätskette gebildet. Wir werden das Boot nun abschleppen, eine Diagnose erstellen und die Reparaturen einleiten"
Eine technische Phase vor dem sportlichen Aufschwung
Der Trimaran muss nun aufgerichtet und anschließend inspiziert werden, um den Zustand der Struktur, der Anhänge und der Takelage zu beurteilen.
Das technische Team wird die notwendigen Arbeiten mit dem Ziel einleiten, das Boot wieder seetüchtig zu machen. Auch wenn der Beginn des Ocean Fifty Circuit-Kalenders gefährdet scheint, sollte das Boot bis zum Start der Route du Rhum 2026, die in fünf Monaten stattfinden wird, wieder fit sein.

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