© Vincent Curuchet / Alea

Von Laâeuros¯Corogne bis Pot-au-Noir sind die vier Klassen wieder auf See. Die Class40 haben den Anker gelichtet, während die IMOCAs, Ocean Fifty und ULTIMs mit schwierigen Bedingungen und strategischen Optionen zu kämpfen haben.

Class40s starten in Laâeuros¯Corogne wieder durch

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Bei ruhigem Himmel und etwa zehn Knoten Wind stachen die Class40 am Samstag um 13 Uhr aus dem galizischen Hafen wieder in See. Nach einem technischen Zwischenstopp war der Neustart in einer eher ruhigen Atmosphäre erwartet worden. Die Flotte zog sich am Nachmittag schnell um etwa zehn Meilen auseinander, wobei jeder seinen idealen Kurs zwischen zwei Optionen suchte: nördlich oder südlich der Azoren zu segeln. Drei Boote waren noch nicht wieder auf See, konnten aber noch vor der Schließung der Linie am Dienstag um 13 Uhr lossegeln.

IMOCAs zwischen Kanaren und Afrika, Kurs nach Süden

Die Spannung an der Spitze der IMOCA-Klasse steigt. Acht Boote kämpfen um die vorderen Plätze, angeführt von 11th Hour Racing mit Francesca Clapcich und Will Harris. Dahinter setzten Elodie Bonafous und Yann EliÃ?s (Association Petits Princes âeuros Quéguiner) ihre Aufholjagd nach einem Zwischenstopp auf den Kanarischen Inseln fort. Die Gruppe befindet sich am Rande des afrikanischen Kontinents, wo die Karten durch die Auswirkungen von Drittstaaten neu gemischt werden könnten. Eine genaue Strategie und die Vorhersage des Wetters sind jetzt von entscheidender Bedeutung.

Ocean Fifty: ein technisches und verspieltes Kap Verde

In der Kategorie Ocean Fifty ist die Einfahrt in den Süden der Kapverden nicht improvisiert. Während Anne-Claire Le Berre (Upwind by MerConcept) die schönen Gleitfahrten genießt, spricht Baptiste Hulin (Viabilis Océans) von einem meteorologischen Rätsel: Die Dateien sind unsicher und die Standorteffekte machen die Navigation heikel. Das Team Edenred scheint auf einer Südwest-Option einen kleinen Vorsprung herausgearbeitet zu haben, aber die Konkurrenten weiter östlich haben noch nicht das letzte Wort gesprochen.

ULTIM: Verlangsamung im Pot-au-Noir, Banque Populaire im Hinterhalt

Die ULTIM-Riesen sind seit heute Morgen mit dem Pot-au-Noir konfrontiert. Schwacher Wind, zufällige Körner und unterschiedliche Kurse erschweren die Analyse. SVRâeurosLazartigue, etwas weiter westlich, scheint besser positioniert zu sein, um sich schnell aus dem Staub zu machen. Actual Ultim 4 und Sodebo Ultim 3 leiden parallel in einer großen Gewitterzelle. Das Duo Le Cléac'h âeuros Josse hat zum ersten Mal seit der Wiederaufnahme des Rennens weniger als 200 Meilen Rückstand auf die Führenden.

Die kommenden Tage werden taktisch und dicht gepackt sein. Die IMOCAs gleiten nach Süden, die Ocean Fiftys suchen nach der Ausfahrt aus den Kapverden und die ULTIMs müssen sich schnell für ihre Routen aus dem Pot-au-Noir entscheiden.

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