Laut Informationen, die Ici Provence berichtet, wird Franck Cammas nicht an der Vendée Globe 2028 teilnehmen. Der französische Skipper bestätigt, dass er sein Teilnahmeprojekt aufgrund mangelnder Finanzierung aufgegeben hat. Diese Entscheidung zeigt die wirtschaftlichen Realitäten, die den Bau und den Betrieb eines IMOCA, der um den Sieg mitsegeln soll, heute umgeben.
Ein ehrgeiziges IMOCA-Projekt, das ein Budget von 10 Millionen Euro erforderte
Franck Cammas hatte Anfang 2025 seine Absicht angekündigt, im November 2028 beim Vendée Globe in Les Sables d'Olonne an den Start zu gehen. Das Ziel war so hoch wie die Erfolgsbilanz des Seglers. Er wollte einen neuen IMOCA bauen, der in der Lage sein sollte, bei dieser Nonstop-Einhand-Weltumsegelung die Führung in der Flotte anzustreben.
Nach Informationen von Ici Provence rechnete der Segler mit einem Budget von etwa 10 Millionen Euro, um dieses Projekt durchzuführen. Dieses Budget sollte das gesamte Programm abdecken, vom Entwurf des Einrumpfbootes bis hin zur sportlichen und technischen Vorbereitung. Doch ohne gesicherte Finanzierung wird es schwierig, ein solches Projekt in Angriff zu nehmen.
Eine wirtschaftliche Realität, die mehrere Skipper der IMOCA-Klasse betrifft
Die Entscheidung von Franck Cammas kommt in einem besonderen Kontext für die IMOCA-Klasse. Mehrere Skipper, die an der letzten Vendée Globe teilgenommen haben, suchen derzeit nach neuen Partnern oder ihr Programm wurde ausgesetzt.
Ebenfalls laut Ici Provence befinden sich mehrere Segler in dieser ungewissen Situation, darunter Thomas Ruyant, Maxime Sorel, Yannick Bestaven, Arnaud Boissières, Louis Burton oder auch Romain Attanasio.
Ein Segler mit einer bereits sehr soliden Erfolgsbilanz
Dass Franck Cammas bei der Vendée Globe 2028 nicht am Start ist, mag angesichts seines Werdegangs im Hochseerennsport überraschen. Der 53-jährige Skipper verfügt über eine der umfangreichsten Erfolgsgeschichten im französischen Segelsport.
Er lebt in der Gegend von Lorient und ist nach wie vor sehr engagiert in der Navigation großer Mehrrumpfboote, insbesondere an Bord der Ultime SVR Lazartigue. Außerdem gewann er die letzte Transat Café l'Or als Co-Skipper von Tom Laperche.
Trotz dieser Erfolge bleibt die Vendée Globe eine fehlende Linie in seinem Werdegang.

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