Mit der HOLLD 74 bietet die Werft einen Katamaran für große Fahrten an, der für lange Überfahrten mit kleiner Crew konzipiert ist. Er basiert auf einer Carbonkonstruktion und einem technischen Ansatz, der sich auf die Beständigkeit auf See konzentriert.


Eine monolithische Karbonstruktur im Dienste des Seeverhaltens
Die Plattform basiert auf einer Konstruktion aus Kohlefaser und Epoxidharz, die durch Infusion in einer einzigen Phase hergestellt wird. Diese Methode begrenzt die sekundären Verbindungen und reduziert die Notwendigkeit manueller Laminierung stark.

Auf dem Wasser sorgt diese strukturelle Kontinuität für eine hohe Steifigkeit. Der Katamaran behält seine Form auch unter Last, was die Präzision der Pinne und das Halten der Segeltrimms fördert. Diese Steifigkeit trägt auch dazu bei, Vibrationen und Verformungen in der Brandung oder auf dem Vorwindkurs zu begrenzen.

Ein auf den gesamten Rand ausgedehntes Gewichtsmanagement
Das Projekt stützt sich auf eine Massendisziplin, die auf allen Ebenen, auch im Inneren, angewandt wird. Auch die Möbel sind aus Karbon gefertigt, wodurch die Gesamtverdrängung trotz des Volumens eines 74-Fuß-Boots eingedämmt werden kann.

Dieser Ansatz hat einen direkten Einfluss auf die Leistung bei Fahrten. Ein leichteres Boot beschleunigt leichter und hält hohe Durchschnittswerte, ohne das Rigg oder die Motorisierung übermäßig zu belasten. In der Hochseeschifffahrt ermöglicht dies eine Optimierung der Passagezeiten und eine feinere Abstimmung der Wetterrouten.

Ein Design, das sich an Zuverlässigkeit und Langstreckensegeln orientiert
Die Technik der HOLLD 74 ist auf Nachhaltigkeit und Beständigkeit auf See ausgerichtet. Die Systeme an Bord sind so konzipiert, dass sie kontinuierlich funktionieren, wobei auf Redundanz geachtet wird.

Diese Wahl betrifft sowohl die technischen Schaltkreise als auch die für das Leben an Bord wesentlichen Ausrüstungen. Ziel ist es, die Unterbrechungen während der Navigation zu begrenzen und die Kontinuität des Dienstes bei langen Überfahrten zu gewährleisten. Diese Organisation entspricht den Anforderungen eines Hochseeprogramms mit einer kleinen Besatzung.

Ein Innenraum, der um das Leben auf einer Kreuzfahrt herum strukturiert ist
Mit einer Breite von 10,20 m entwickelt der Katamaran ein großes Volumen auf dem Hauptdeck. Der Salon ist offen gestaltet und verbindet Küche, Wohn- und Esszimmer in einem einzigen Raum. Die verglasten Öffnungen sorgen für eine visuelle Kontinuität mit dem Außenbereich und erleichtern die Zirkulation.

Die Aufteilung der Kabinen unterscheidet klar zwischen den verschiedenen Nutzungen. Der Backbordrumpf beherbergt eine Eignersuite im Bug, die durch eine Achterkabine ergänzt wird, in der Gäste oder die Crew untergebracht werden können. Auf der Steuerbordseite befindet sich eine Doppelkabine im Heck mit einem privaten Wohnbereich, während eine weitere Doppelkabine im Bug untergebracht ist.

Diese Organisation entspricht einem Familienprogramm mit Platzkapazität, wobei getrennte Bereiche erhalten bleiben, um die Privatsphäre an Bord zu wahren.

Eine maßgeschneiderte Einrichtung, die von den Meeresbeschränkungen eingerahmt wird
Jede Einheit ist Gegenstand einer spezifischen Einrichtung, die in Zusammenarbeit mit der Designerin Linda Chevallerau entwickelt wurde. Die Wahl der Materialien, der Oberflächen und der Inneneinrichtung erfolgt nach einem individuellen Konzept.

Diese Freiheit bleibt jedoch an die Beschränkungen des Carbon-Multihulls gebunden. Die Einhaltung der Massenzentrierung und des Längsgleichgewichts setzt der Wahl der Anordnung Grenzen. Auch die Materialien müssen mit der Struktur kompatibel bleiben, um die Gesamtkohärenz des Bootes zu erhalten.
Ein Katamaran für Kreuzfahrten, gebaut in Holland von Holld Yachts
Der HOLLD 74 richtet sich an Segler, die an einem Programm für große Kreuzfahrten teilnehmen, lange Überfahrten machen und auf dem Meer nach Effizienz suchen. Die Durchschnittsgeschwindigkeit wird hier zu einem Werkzeug, um Entfernungen und Wetterbedingungen zu bewältigen.
Holld Yachts mit Sitz in Zwartsluis in den Niederlanden steht in der Tradition niederländischer Werften, die sich auf technische Präzision und maßgeschneiderte Konstruktionen konzentrieren. Die Werft konzentriert sich auf Carbonboote und beherrscht Verbundwerkstoffe, um steife und gleichzeitig leichte Plattformen herzustellen, die sich für Hochseesegeln eignen. Die Organisation beruht auf einer Werkstattlogik ohne Serienproduktion, in der jedes Boot als einzigartiges Projekt in enger Zusammenarbeit mit seinem Besitzer entwickelt wird. Dieser Ansatz ermöglicht es, komplexe Formen und fortschrittliche technische Lösungen zu erforschen und gleichzeitig eine Gesamtkohärenz zwischen Architektur, Bau und Nutzung auf See zu wahren.

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