Die erste Einhand-Weltumsegelung, die ausschließlich den Ultim-Trimaranen vorbehalten war, hat gezeigt, dass ein solches Rennen nun durchführbar ist. Gestärkt durch diese ersten Erfahrungen bereitet die Ultim-Klasse eine Ausgabe für 2028 vor, die sich nicht auf eine bloße Wiederholung des bisherigen Formats beschränkt. Die Weiterentwicklung der Boote, der Wechsel der Skipper und die Einführung neuer Projekte sorgen für ein stärker besetztes Teilnehmerfeld als beim Eröffnungsrennen.
Die erste Ausgabe hat das Konzept einer Weltumsegelung mit der Ultim bestätigt
Der Startschuss für die erste Ausgabe fiel am 7. Januar 2024 in Brest, wobei sechs 32-Meter-Mehrrumpfboote am Start waren. Das Ziel bestand darin, eine Weltumsegelung im Alleingang und ohne Zwischenstopps um die Kaps der Guten Hoffnung, Leeuwin und Horn zu absolvieren ? eine Route, die bis dahin als besonders anspruchsvoll für diese fliegenden Trimaranen galt.
Fünf der sechs Teilnehmer hatten Brest erreicht. Charles Caudrelier hatte sich nach etwas mehr als fünfzig Tagen auf See vor Thomas Coville und Armel Le Cléac'h durchgesetzt. Der einzige Ausfall betraf Tom Laperche, dessen Trimaran durch eine Kollision mit einem nicht identifizierten schwimmenden Objekt schwer beschädigt worden war.
Abgesehen von der Platzierung hat diese erste Ausgabe wichtige technische Erkenntnisse geliefert. Die Teams haben bestätigt, dass die Ultim-Yachten in der Lage sind, mehrere Wochen lang mit hoher Geschwindigkeit in den südlichen Meeren und im Einhandsegeln zu segeln.
Eine erneuerte Flotte mit mehreren Fahrzeugwechseln
Die für Januar 2028 erwartete Teilnehmerliste spiegelt die Entwicklungen wider, die sich in der Ultim-Klasse in den letzten zwei Jahren vollzogen haben. Mehrere Trimaran-Boote haben den Besitzer gewechselt, während andere ihre technische Weiterentwicklung fortsetzen.
Charles Caudrelier dürfte seinen Titel an Bord der Gitana 18 verteidigen, die sich derzeit in der Testphase befindet. Anthony Marchand wird sein Programm auf der Actual Ultim 4 fortsetzen, der ehemaligen Gitana 17, die die erste Ausgabe gewonnen hat. Armel Le Cléac'h wird seine Kampagne mit der ?Banque Populaire? fortsetzen, während Tom Laperche wieder auf die ?SVR Lazartigue? zurückkehrt, mit dem Ziel, seinen Ausfall von 2024 wettzumachen.
Auch der Fall von Sodebo verdeutlicht diese Entwicklung. Der Trimaran wird zwar am Start sein, doch sein Skipper wechselt: Benjamin Schwartz wird bei dieser Ausgabe das Ruder übernehmen.
Zwei neue Projekte ergänzen die Liste der bereits bekannt gegebenen Teilnehmer. Louis Burton wird das Rennen auf der ?Armand Thiery?, der ehemaligen ?Actual Ultim 3?, bestreiten. Alexia Barrier wird ihrerseits das Ruder der ?Idec Sport? übernehmen und damit die erste Seglerin sein, die an dieser Einhand-Weltumsegelung teilnimmt.
Eine erste Teilnahme von Frauen, die die Entwicklung der Ultim-Klasse prägt
Die Teilnahme von Alexia Barrier ist eine der wichtigsten Neuheiten dieser Ausgabe 2028. Die Seglerin wird an Bord der ?Idec Sport? an den Start gehen und damit die erste Frau sein, die an diesem Einhand-Weltumsegelungsrennen teilnimmt, das den Ultim-Yachten vorbehalten ist.
Ein Rennen, das sich im Kalender der Hochseeregatten etabliert
Indem die Organisatoren bereits im Sommer 2026 mit der Kampagne für die im Januar 2028 geplante Ausgabe beginnen, bekunden sie ihren Willen, dieses Rennen dauerhaft im internationalen Kalender der Ultim-Klasse zu verankern.
Für die Teams erleichtert diese frühzeitige Planung die sportliche Vorbereitung, die Entwicklung der Boote und die Suche nach Partnern. Außerdem ermöglicht sie es, die Qualifikationsprogramme und Testkampagnen bereits mehrere Monate vor dem Start zu organisieren.
Nachdem die erste Ausgabe gezeigt hat, dass eine Einhand-Weltumsegelung mit diesen riesigen Mehrrumpfbooten machbar ist, stehen nun andere Herausforderungen im Vordergrund. Das Rennen muss beweisen, dass es eine größere Flotte anziehen kann und gleichzeitig ein hohes Maß an technischer Zuverlässigkeit und Sicherheit gewährleistet. Die Teilnahme neuer Skipper, die Weiterentwicklung der Trimaran-Boote und die Teilnahme von Alexia Barrier sind allesamt Faktoren, die dieser zweiten Ausgabe der Arkéa Ultim Challenge Brest ein neues Gesicht verleihen werden.

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