Maximale Motorisierung und ideales Wetter
Am Ende des Tages gab es einen leichten Wellengang und eine schöne Brise mit 12 Knoten. Die Bedingungen sind ziemlich gut, um die Cheetah Adventure 690 im Pertuis rochelais zu testen. Die Marke ist bekannt für die Robustheit ihrer Boote und ihr sehr gutes Seeverhalten. Sie wurden zum Hochseeangeln in rauen britischen Gewässern konzipiert.
Für den Test ist unser Modell mit seiner stärksten Motorisierung ausgestattet, nämlich zwei Suzuki-Außenbordmotoren mit jeweils 100 PS. Zwei weitere Leistungsstufen werden von der Werft angeboten, zweimal 80 PS und zweimal 90 PS. Wir sind mit drei Personen an Bord, die beiden Tanks mit je 100 Litern sind zu 34 % gefüllt.

Gesundes Seeverhalten
Das Cheetah Adventure 690 kommt sehr gut über das Meer und erweist sich als sehr gesund, was die Seetüchtigkeit angeht. Die Navigation ist komfortabel, obwohl einige Handläufe zum Festhalten fehlen. Auch auf der Rückbank kann man nicht sitzen, da man sonst selbst mit einem guten Ölzeug nass wird. Daher ist die Navigation hinter der Windschutzscheibe im Steuerhaus am komfortabelsten. Ein Leaning-Post macht das Segeln ebenfalls bequemer. Das Boot Swankt nicht, es wendet flach und behält auch bei hohen Geschwindigkeiten sein gutes Seeverhalten bei.


Geringerer Verbrauch
Was die Leistung angeht, so erreicht unser Modell eine Geschwindigkeit von 20 Knoten in fast 8 Sekunden. Die Kreuzfahrtgeschwindigkeit liegt zwischen 13,3 Knoten bei einer Motordrehzahl von 3500 U/min und einem Verbrauch von 9,20 Litern pro Stunde und 16,9 Knoten bei einer Motordrehzahl von 4000 U/min und einem Verbrauch von 11,70 Litern pro Stunde. Bei diesen Geschwindigkeiten liegt der Verbrauch bei nur 0,69 Litern pro Meile, was bei 200-Liter-Tanks eine Reichweite von fast 290 Meilen ergibt.
Die Höchstgeschwindigkeit von 28,2 Knoten bei 6000 U/min erreicht sie mit einem Verbrauch von 1,1 Litern pro Stunde. Wie uns die Werft versichert hatte, verbindet die Cheetah Adventure 690 gute Segeleigenschaften mit geringem Verbrauch, was vor allem auf ihren Katamaran-Rumpf zurückzuführen ist.