Mit der 620 Fly setzt Galeon die Entwicklung seiner Flybridgeboote mit einer Länge von über 18 Metern fort und integriert dabei eine intensive Auseinandersetzung mit dem Volumen und der Nutzung an Bord.

Eine schnelle Flybridge, die für Küstenkreuzfahrten geeignet ist
Die 620 Fly hat einen auf Geschwindigkeit ausgerichteten Rumpf mit einer angekündigten Höchstgeschwindigkeit von 31 Knoten. Mit diesem Leistungsniveau ist das Boot in einer Kategorie angesiedelt, die sich für schnelle Fahrten zwischen Ankerplätzen oder Häfen eignet, die nur wenige Dutzend Meilen voneinander entfernt sind.

Der Decksplan bleibt der DNA der Werft treu, mit einer geräumigen Flybridge und übersichtlichen Verkehrsflächen. Die Yacht ist für Familien und kleine Besatzungen geeignet, die im Mittelmeer oder auf geschützten Gewässern kreuzen.

Seitenplattformen und eine eigene Terrasse
Die Werft behält ihr Beach-Mode-System mit klappbaren Schanzkleidern am Heck bei, wodurch die nutzbare Fläche am Ankerplatz vergrößert wird. Diese Vorrichtung verwandelt das Cockpit in eine zum Meer hin offene Plattform.

Die 620 Fly führt auch eine Seitenterrasse auf der Höhe der Eignerkabine ein. Diese Öffnung schafft einen direkten Zugang zum Wasser und bringt natürliches Licht in den Innenraum. Diese Konfiguration bleibt für den Einsatz am Ankerplatz oder bei ruhigen Bedingungen geeignet.

Eine vom Wohnbereich inspirierte Innenarchitektur
Die Arbeit mit InSitu & Partners stützt sich auf Codes, die aus dem gehobenen Wohnbereich stammen. Die Materialien bestehen aus Walnuss, Eukalyptus, Teak und Leder.

Die Einrichtung umfasst freistehende Möbel, die speziell für dieses Modell entworfen wurden. Dieser Ansatz verändert die Raumwahrnehmung, da die Räume offener und weniger unterteilt sind als bei herkömmlichen Yachten. Das Design ist an die Anforderungen der Seefahrt angepasst, insbesondere was die Befestigung und die Festigkeit der Elemente betrifft.

Eine ausgeprägte Arbeit an der Beleuchtung und den Endbearbeitungen
Indirekte Beleuchtung strukturiert die Atmosphäre an Bord. Die Lichtquellen sind in Decken und Möbel eingebaut und verteilen sich gleichmäßiger als herkömmliche direkte Systeme.

Elemente aus Edelstahl und Glas betonen bestimmte Bereiche wie die Leselampen oder die Wandleuchten im Quadrat. Diese Details verleihen den Oberflächen ein Relief und tragen dazu bei, die Volumen zu lesen, insbesondere in den Wohnbereichen.

Eine von der Werft betreute Personalisierung
Die 620 Fly bietet verschiedene Gestaltungspaletten, fünf an der Zahl, mit denen Farbtöne und Materialkombinationen verändert werden können. Auch der Eigentümer kann einige Elemente mit Unterstützung der Werftteams anpassen.

Diese Vorgehensweise zielt darauf ab, ein Maß an Individualisierung anzubieten, ohne dabei in Richtung einer kompletten Maßanfertigung zu gehen. Sie richtet sich an Segler, die ihr Boot anpassen möchten, ohne dabei auf eine industrielle Basis verzichten zu müssen.
Ein intern beherrschter Bau
Die Komplexität der Formen und Materialien erfordert ein präzises Know-how. Die Baustelle kündigt eine Produktion an, die intern durchgeführt wird, wobei auf die Montage und die Endbearbeitung geachtet wird.

Die Integration verschiedener Materialien wie Holz, Metall, Leder oder auch bestimmte textile Elemente erfordert eine Koordination zwischen den verschiedenen Gewerken. Dieser Punkt bleibt zentral, um die Haltbarkeit zu gewährleisten, insbesondere in Meeresumgebungen.
Mit dieser 620 Fly entwickelt Galeon seine Positionierung weiter, indem es auf die Ausstattung und die wahrgenommene Qualität setzt, wobei die Codes, die den Erfolg seiner Flybridge-Boote ausmachen, beibehalten werden.

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