Ein Projekt in der Kontinuität der pogo-Reihe
Bei der Erneuerung eines ikonischen Modells stellt sich immer die Frage nach dem Gleichgewicht zwischen Erbe und Weiterentwicklung. Mit der Pogo 50² baut die Werft Pogo Structures auf ihre jahrzehntelange Erfahrung in Hochsee- und Hochseeregatten auf. Das Ziel bleibt, die Grundlagen beizubehalten und gleichzeitig Entwicklungen aus den neuesten Segelbootgenerationen zu integrieren.
Das Projekt wird in Zusammenarbeit mit dem Büro Finot-Conq durchgeführt. Es handelt sich um ein 15 Meter langes Segelboot für die Hochseeschifffahrt, das viele Meilen zurücklegen kann und gleichzeitig für eine kleine Crew zugänglich ist. Christian Bouroullec erinnert sich an die Leitlinie: " Mit der POGO 50² setzen wir eine Geschichte fort, die vor fast 40 Jahren begann: Segelboote zu entwerfen, die dafür gemacht sind, wirklich weit und lange zu segeln, mit einem konstanten Anspruch an Leistung und Sicherheit ".

Ein auf Effizienz ausgerichteter Rumpf und Segelplan
Das Rumpfdesign ist von den neueren IMOCAs inspiriert, mit dünnen Wassereinlässen, um den Luftwiderstand zu begrenzen, und einer deutlichen Verbreiterung am Bug, um dem Tuch mehr Kraft und Steifigkeit zu verleihen. Dieser Kompromiss zielt darauf ab, gute Durchschnittswerte beizubehalten, ohne die Passage durch den Chop zu verschlechtern.
Das Pogo 50² verfügt über einen Hubkiel mit großer Streckung, wodurch der Tiefgang verringert wird, um in seichte Reviere zu gelangen. Der Segelplan ist einfach gehalten: Karbonmast, Horngroßsegel und Vorsegel mit Rollreffanlage oder Rollreffanlage. Das Ganze ist so konzipiert, dass es auch ohne große Besatzung manövrierfähig ist.
Paul Bouroullec fasst diesen Ansatz wie folgt zusammen: " Jedes neue Projekt ist eine Synthese aus unserer Erfahrung im Hochseerennsport und unserem Anspruch an Zuverlässigkeit auf großen Kreuzfahrten. Das Ziel bleibt immer das gleiche: ein einfaches, ausgewogenes, effizientes und sicheres Boot unter allen Bedingungen ".

Sicherheit und bestätigtes Hochseeprogramm
Das Programm des Bootes ist nach wie vor klar auf die offene See ausgerichtet. Die Struktur integriert wasserdichte Schotten und Auftriebsvolumen, im Sinne der passiven Sicherheit. Die Konstruktion entspricht den Standards der Werft, wobei auf Langlebigkeit und Robustheit geachtet wird.
Die Yacht ist in die Kategorie A eingestuft und hat sich zum Ziel gesetzt, lange Strecken zu segeln, darunter Ozeanüberquerungen und Weltumsegelungen. Sie kann auch bei Offshore-Rennen eingesetzt werden, z. B. beim Fastnet Race, der Giraglia oder dem Middle Sea Race.
Laut Tanguy Bouroullec: ".. Wir haben nach dem richtigen Gleichgewicht zwischen Leistung, Komfort und Leichtigkeit gesucht. Das Boot sollte schnell bleiben, ohne die Mannschaft jemals zu überfordern ".

Bordleben und Modularität für verschiedene Programme
Bei der Inneneinrichtung steht die Funktionalität im Vordergrund. Fließende Bewegungen, natürliche Belüftung und Stauraum sind für eine intensive Nutzung auf See konzipiert. Es sind mehrere Konfigurationen vorgesehen, insbesondere drei oder vier Kabinen, um sich an verschiedene Projekte anzupassen, von der Familie bis zur großen Reise.
Der Decksplan mit Rückführungen von Manövern ins Cockpit trägt zu dieser Logik der Autonomie bei. Ziel ist es, die Bewegungsfreiheit einzuschränken und das Fahren auch mit kleiner Besatzung zu erleichtern.

Zeitplan und laufende Entwicklung
Das Projekt befindet sich derzeit in der Endphase. Ein Modell im Maßstab 1:1 wurde bereits gebaut und die ersten Studien zum Unterwasserschiff sind abgeschlossen. Der Bau des ersten Exemplars soll im Sommer 2026 beginnen.
Die offizielle Präsentation ist für Januar 2027 angekündigt, der Stapellauf soll Ende 2027 erfolgen. Dieser Termin wird mit dem 40-jährigen Jubiläum der Werft Pogo Structures zusammenfallen.
Hauptmerkmale (vorläufig) :
- Länge: 15 m
- Breite: 4,90 m
- Segelfläche am Wind : 144 m²
- Karbonmast
- Hochklappbarer Kiel
- Decksplan mit Manöverretouren im Cockpit
- Schifffahrtskategorie: A (Hochsee)

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