Boris Herrmann gegen Tony Stark: Der deutsche Skipper übertrifft Iron Man beim Stapellauf der Malizia 4


Um seine neue IMOCA vorzustellen, hat sich Boris Herrmann weder für ein technisches Video noch für eine einfache Stapellaufzeremonie entschieden. Der deutsche Skipper und das Team Malizia zogen es vor, die Konventionen der Marvel-Filme auf den Kopf zu stellen ? mit einer Inszenierung, die zahlreiche Anspielungen auf Tony Stark und seine Iron-Man-Rüstung enthält.

Das Video begleitet den Stapellauf der Malizia 4, die am 6. Juli 2026 nach zwei Jahren der Planung und des Baus in Lorient zu Wasser gelassen wurde. Das Video begleitet Boris Herrmann in eine futuristische Werkstatt, in der die verschiedenen Elemente des Bootes nach und nach zum Vorschein kommen, wie Teile einer Hightech-Rüstung, die sich um ihren Besitzer herum zusammenfügen.

Die Parallele zum Iron-Man-Universum wird bis hin zu den visuellen Effekten, den Lichteffekten und dem Soundtrack konsequent umgesetzt, ohne dabei jemals den wahren Helden des Films aus den Augen zu verlieren: die neue 60-Fuß-IMOCA. Die Sequenz endet mit dem vollständigen Erscheinen der Malizia 4 in ihrer neuen schwarz-roten Lackierung.

Diese Mitteilung hebt sich deutlich von den üblichen Einführungsvideos ab, die von Hochseeregattateams produziert werden. Sie begleitet die Indienststellung eines Bootes, das für die nächsten großen Herausforderungen von Team Malizia konzipiert wurde, mit Blick auf The Ocean Race 2027, die Route du Rhum 2026 und anschließend die Vendée Globe 2028. Die neue IMOCA ist das Ergebnis einer zweijährigen Entwicklungsphase und mehr als 85.000 Arbeitsstunden, an denen über 150 Personen beteiligt waren.

Weitere Artikel zum Thema