Schiffsvorfall in Toulon, CROSS Med und SNSM mobilisiert

© SNSM La Seyne / Saint-Mandrier

Auf der Reede von Toulon kam es zu einer Kollision, an der eine Pardo 36 beteiligt war. Das Boot lief mit hoher Geschwindigkeit auf die große Mole auf, wobei zwei Personen an Bord verletzt wurden. Das CROSS Med und die SNSM wurden für eine Operation zur Rettung von Menschenleben mobilisiert.

Auf der Reede von Toulon kam es zu einem Zwischenfall auf See, der einen koordinierten Einsatz der Rettungsdienste erforderte. Das CROSS Med leitete eine Rettungsaktion ein, nachdem eine Kollision gemeldet worden war, an der ein 26 Fuß langer Opti beteiligt war, der auf der großen Mole gestrandet war.

Ein gestrandetes Boot auf der großen Mole

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Der Alarm wurde um 8.05 Uhr ausgelöst. Eine Pardo 36 war nach einem Zusammenstoß, dessen Umstände noch geklärt werden müssen, auf der Reede vor der Stadt Toulon an der großen Mole gestrandet. An Bord befanden sich zwei Personen, die verletzt wurden und schnell medizinisch versorgt werden mussten.
Die Nähe zum Hafenbauwerk und die örtlichen Gegebenheiten erforderten ein sofortiges Eingreifen, um das Schiff zu sichern und den Insassen zu helfen.

Eine von CROSS Med koordinierte Operation

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Das CROSS Med übernahm die Koordination der Operation zur Rettung von Menschenleben. Priorität hatten die medizinische Versorgung der Verletzten und die Sicherung des Gebietes, um eine Verschlimmerung der Situation zu verhindern, insbesondere bei einer Verschlechterung der Bedingungen oder bei Bewegungen des gestrandeten Schiffes.

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Diese Art von Einsatz erinnert daran, wie wichtig die ständige Überwachung durch die regionalen Einsatzzentren ist, insbesondere in Gebieten mit hoher Freizeitschifffahrtsdichte.

Die Mittel der SNSM mobilisiert

Zwei Einheiten der SNSM waren an der Operation beteiligt, das Einsatzboot SNS 155 und das halbsteife Boot SNS 7 010. Die an Bord befindlichen Retter leisteten Hilfe für die verletzten Personen und beteiligten sich an der Sicherung des Schiffes.
Angesichts der Position dieser stark motorisierten Einheit auf dem Damm ist es denkbar, dass ein Navigationsfehler in Verbindung mit überhöhter Geschwindigkeit sowie eine fehlende Wachsamkeit die Ursache des Unfalls waren.

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Die Entfernung muss wahrscheinlich von einem Lastkahn mit Kran durchgeführt werden, da das Schiff nicht abgeschleppt werden kann, da es so hoch auf Grund liegt.

Dieser Vorfall erinnert daran, dass die Navigation auf Reeden und in der Nähe von Häfen auch bei scheinbar günstigen Bedingungen ständige Wachsamkeit erfordert. Die Seenotrettung bleibt täglich mobilisiert, um auf solche Situationen, in die Sportbootfahrer verwickelt sind, zu reagieren.

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