Die Mini Transat kehrt nach La Rochelle zurück und findet sich für die Ausgaben 2027 und 2029 in Salvador de Bahia wieder

© Maxime Leriche

Es ist nun offiziell: La Rochelle wurde als Austragungsort für die Ausgaben 2027 und 2029 der Mini Transat ausgewählt. Das Einhand-Offshore-Rennen wird auch wieder in Salvador de Bahia in Brasilien ankommen, auf einer Strecke voller Geschichte und Symbole für die Segler in 6,50.

Die Mini-Klasse hat entschieden. Das von der Agglomeration La Rochelle, der Stadt La Rochelle, La Rochelle Nautique, dem Jachthafen und ihren Partnern getragene Projekt wurde für die Organisation der Mini Transat 2027 und 2029 ausgewählt. Diese Entscheidung wurde vom Verwaltungsrat der Mini-Klasse bestätigt und bedeutet die Rückkehr des Rennens nach La Rochelle, nachdem es mehrere Male an anderen Orten stattgefunden hatte.

La Rochelle übernimmt wieder das Steuer des Mini Transat

©Vincent Ollivaud
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Die Mini Transat ist nach wie vor eine der wichtigsten Veranstaltungen im Einhand-Offshore-Rennsport. Alle zwei Jahre starten fast 90 Segler, überwiegend Amateure, aber auch zukünftige große Namen des Segelsports, ohne Routing und Unterstützung zu einer anspruchsvollen Atlantiküberquerung.
Mit dieser Entscheidung knüpft La Rochelle an die seit 2000 bestehende Verbindung mit der Classe Mini an. Die Region bestätigt damit ihren Platz als strukturierendes Zentrum des Hochseerennsports, das gleichzeitig Hafen, Sport und Ausbildungsstätte ist.

Rückkehr zu einer legendären Transatlantikroute

Eine weitere wichtige Ankündigung ist, dass die Mini Transat wieder Salvador de Bahia als Zielhafen haben wird. Nach sechs Ausgaben, die zwischen 2001 und 2011 von Grand Pavois Organisation organisiert wurden und bei denen die 6,50er westwärts segelten und den Äquator überquerten, kehrt das Rennen nun in die Baie de Tous les Saints zurück.
Auf dem Programm steht eine symbolträchtige Route mit Start in La Rochelle, einer ersten Etappe zum Archipel der Kapverden, der Passage des Pot au Noir, der Überquerung des Äquators und einer langen Abfahrt im Nordost- und Südostpassat bis nach Brasilien. Eine Route, die noch immer die Segler zum Träumen bringt und die schon viele bekannte Persönlichkeiten des Hochseesegelns hervorgebracht hat.

©Christophe Breschi
christoph Breschi

Eine Ausgabe, die sich für die Umwelt engagiert

Für die Ausgaben 2027 und 2029 hat die Mini-Klasse auch ein verstärktes Umweltengagement integriert. Der CO2-Fußabdruck der Veranstaltung soll zwischen den beiden Ausgaben halbiert werden, insbesondere durch eine Reduzierung der Kompensationen und eine Arbeit an der logistischen Organisation.
Diese Ausrichtung passt zu den aktuellen Entwicklungen im Hochseerennsport, wo Sparsamkeit, die Messung der Auswirkungen und operative Entscheidungen zu eigenständigen Herausforderungen werden.

Ein starkes Signal für die Region Rochester

Für die Partnergemeinden geht die Aufnahme des Mini Transat über den sportlichen Rahmen hinaus. Antoine Grau, Vizepräsident der Communauté d'agglomération de La Rochelle, unterstreicht die sportlichen, touristischen und wirtschaftlichen Auswirkungen des Ereignisses für die Region.
Der Bürgermeister von La Rochelle, Thibaut Girard, erinnerte seinerseits daran, dass der Mini Transat eine bestimmte Idee des Meeres, des Engagements und der Selbstüberwindung verkörpert, die im Einklang mit den maritimen Werten und dem ökologischen Übergang steht, die vor Ort getragen werden.

Mit dieser doppelten Wahl kehrt La Rochelle zu einem Gründungsrennen der Hochseerennsportbranche zurück, während Salvador de Bahia wieder zu einem der wichtigsten Ziele für die Segler der Mini-Klasse wird. Eine Rückkehr zu den Wurzeln für eine Transatlantikregatta, die mehr denn je ein besonderer Abschnitt im Leben eines Seglers bleibt.

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