Nach einem Monat, der von der Ankündigung des Endes seines Imoca-Engagements geprägt war, klärt PRB einen ersten Schritt in der Fortsetzung seiner Segelgeschichte. Im Jahr 2026 wird das Unternehmen an der Seite von Nicolas Lunven in der Figaro-Rennserie antreten, mit dem klaren Ziel, an der Solitaire du Figaro in einem besonders anspruchsvollen sportlichen Umfeld teilzunehmen.
Eine angenommene Verpflichtung zum Übergang
PRB hatte die Einstellung seines Imoca-Programms und den Verkauf des 60-Fuß-Seglers, mit dem Nicolas Lunven bei der letzten Vendée Globe den sechsten Platz belegt hatte, offiziell bekannt gegeben. Das Unternehmen erklärte damals, dass es sich die Zeit nehmen wolle, sein zukünftiges Engagement im Segelsport gründlich zu überdenken.
Diese Überlegungen werden fortgesetzt. In der Zwischenzeit hat sich PRB dafür entschieden, im Hochseerennsport präsent zu bleiben, und zwar durch ein bewusst gestrafftes Projekt, das auf die Saison 2026 beschränkt ist. Dieses Engagement wird als Übergangslösung präsentiert, ohne den weiteren Verlauf vorwegzunehmen, aber es ermöglicht die Beibehaltung einer sportlichen und maritimen Verankerung.

Nicolas Lunven kehrt zur Solitaire zurück
Für Nicolas Lunven hat die Rückkehr in den Figaro eine besondere Resonanz. Der zweifache Gewinner der Solitaire du Figaro in den Jahren 2009 und 2017 trifft der Skipper auf eine Klasse, die einen Großteil seiner Karriere strukturiert hat.
Er wird am Steuer eines Figaro Bénéteau 3 in den Farben von PRB antreten, in einem Umfeld, in dem mehrere wichtige Figuren des Circuit bereits ihre Teilnahme angekündigt haben, darunter Yoann Richomme und Nicolas Troussel. Ein hochkarätiges Teilnehmerfeld, das die sportlichen Anforderungen der nächsten Ausgabe noch weiter steigert.
Eine sportliche Herausforderung

Nach mehreren Saisons in der Imoca-Klasse geht Nicolas Lunven seine Rückkehr mit Vorsicht an. Seine letzte Solitaire datiert aus dem Jahr 2017 und der Figaro setzt andere technische und taktische Codes voraus. Der Skipper spricht von einer echten Infragestellung, mit dem Wunsch, seine Erfahrung mit einer neuen Generation von Seglern zu konfrontieren, die bereits sehr routiniert auf diesem Medium sind.
Der Figaro bleibt für ihn ein anspruchsvolles, ungekünsteltes Ausdrucksfeld, in dem die Leistung auf Präzision, Ausdauer und dem genauen Lesen der Bedingungen beruht.

/ 

















