X Yachts X46 MkII, welche technischen Entwicklungen für diese 14 Meter lange Segelyacht?

X Yachts entwickelt seine X46 mit einer MkII-Version weiter. Die angekündigten Änderungen betreffen das Deck, das Cockpit und einige Manöverentscheidungen. Es bleibt abzuwarten, wie sich diese Anpassungen konkret auf die Navigation und das Leben an Bord auswirken.

Der X46 MkII setzt die Kontinuität der X Range-Reihe fort, mit einer Reihe von gezielten Retuschen statt einer Änderung der Philosophie. Hier sind die von der Werft mitgeteilten Elemente.

Ein überarbeiteter Decksplan für die Verwaltung von Manövern

Die größte sichtbare Änderung betrifft das Schotsystem für das Großsegel. Die X46 MkII hat eine German-Sheeting-Schaltung mit Umlenkungen, die die Einstellungen zu den Steuerständen zurückführen. Diese Entscheidung zielt auf eine bessere Kontrolle des Travellers und einen übersichtlicheren Verlauf der Leinen im Cockpit ab.

In der Praxis erleichtert diese Konfiguration das Trimmen unter Last, insbesondere bei kleineren Mannschaften. Sie verringert auch den Platzbedarf in der Mitte des Cockpits, ein Punkt, der bei Segelbooten dieser Größe, die für aktive Fahrten bestimmt sind, oft diskutiert wird. Das Interesse bleibt jedoch von der Qualität der Umlenkungen, der Blocker und der allgemeinen Ergonomie der Steuerstände abhängig.

Ein neu gestaltetes Cockpit für lange Stunden am Ruder

X Yachts hat die Cockpitbänke verlängert und die Seitenlehnen überarbeitet. Das Ziel ist es, den Komfort sowohl beim Segeln als auch vor Anker zu erhöhen. Die längeren Armlehnen bieten dem Steuermann zusätzlichen Halt, was vor allem bei rauem Seegang und in rauen Gewässern hilfreich ist.

Das Design der Schürze ändert sich ebenfalls, mit einer breiteren Hecköffnung. Diese Änderung wirkt sich auf den Verkehr an Bord und den Zugang zur Heckplattform aus. Bei einem Segelboot mit einer Gesamtlänge von 14,37 Metern ist dieses Detail wichtig, vor allem auf Familienkreuzfahrten oder bei wiederholten Hafenmanövern.

Ein markanter Bug mit dem S bow-Design

Die X46 MkII hat den S-Bow-Bug, der bereits bei den neueren Pure-X-Modellen zu sehen war. Dieses Design verändert die Silhouette des Bootes, erfüllt aber auch einen praktischen Zweck. Es ermöglicht den Einbau größerer Anker, ohne den Decksplan zu stören oder die Anzahl der Anhänge zu erhöhen.

Für Segler, die regelmäßig ankern, ist diese Entwicklung ein alltäglicher Gebrauch. Sie vermeidet einige Kompromisse, die bei geraderen Bugs zu beobachten sind, wo die Wahl des Ankers manchmal zu einem Kopfzerbrechen zwischen Effizienz und Integration auf der Zinne wird.

Maße und Bewegung, eine bekannte Grundlage

Bei den Maßen behält der X46 MkII die Grundlagen des Modells bei. Die Gesamtlänge beträgt 14,37 Meter, die maximale Breite 4,27 Meter. Der Tiefgang wird mit 2,30 Metern in der Standardversion und 2,50 Metern in der Tiefseeversion angegeben. Die angegebene Leerverdrängung beträgt 11.365 Kilogramm, mit einem Ballast von 4.500 Kilogramm.

Mit diesen Zahlen gehört die Yacht zu einer klar definierten Kategorie von Yachten, die in der Lage sind, ein schnelles Fahrtenprogramm mit einem kohärenten Segelpotenzial und einem Innenraumvolumen, das mit langen Segeltörns vereinbar ist, zu bewältigen.

Motorisierung und Bordkapazitäten

Der X46 MkII wird von einem Dieselmotor mit 57 PS angetrieben. Die Tankkapazität liegt mit 280 Litern Treibstoff und 360 Litern Frischwasser im mittleren Bereich des Segments. Diese Volumina erlauben eine angemessene Reichweite, ohne jedoch ein Programm für eine große Nonstop-Überquerung anzustreben.

Diese Entscheidungen bestätigen die Ausrichtung des Schiffes, das dafür gedacht ist, oft und lange zu segeln, aber mit einer regelmäßigen Verbindung zu Häfen und ausgestatteten Küstengebieten.

Mehr eine Evolution als ein neues Modell

Mit der X46 MkII setzt X Yachts die Logik der schrittweisen Anpassungen fort. Die Werft ändert weder den Rumpf noch die Positionierung des Modells, sondern verfeinert die auf dem Wasser identifizierten Nutzungspunkte. So fasst es Peter Schmidt, Designer bei X Yachts, zusammen, "das Segelerlebnis in Bereichen zu verbessern, die Seeleute unmittelbar spüren" .

Es bleibt abzuwarten, wie sich diese Entwicklungen unter realen Bedingungen, unter Segeln und über einen längeren Zeitraum hinweg auswirken. Der angekündigte Grundpreis von 579.000 Euro vor Steuern stellt die Debatte ohnehin auf ein anspruchsvolles Terrain, auf dem für die betroffenen Segler jedes Detail zählt.

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