Neben den Hunderten von ausgestellten Segel- und Motorbooten sind einige Boote für die Besucher echte Blickfänge. Ob sie nun Ozeane überquert, Regatten gewonnen oder nach einer langen Überholung ein zweites Leben erhalten haben ? diese Boote bieten einen anderen Blickwinkel auf den Segelsport und ermöglichen den direkten Austausch mit ihren Besatzungen.
Reiseschiffe, die von der Weite des Meeres erzählen

Zu den mit größter Spannung erwarteten Booten gehört die ?Gallinago?, eine 9 Meter lange ?Figaro 1?, die sich zunächst auf eine einfache Atlantiküberquerung begibt, bevor sie eine Weltumsegelung in Angriff nimmt. Die Brüder Maxence und Victor Ansquer werden nach ihrer Rückkehr von der Segeltour vor Ort sein, um von ihren Erfahrungen zu berichten, die sie während ihrer mehr als zweijährigen Zeit auf See gesammelt haben.

Im Rahmen eines weiteren Programms wird ?Uno Mondo? die ?Northabout? präsentieren, ein Segelschiff, das speziell für Polarexpeditionen ausgerüstet ist. Das Schiff, das bereits mehrfach in der Arktis im Einsatz war, dient auch wissenschaftlichen Missionen und der Öffentlichkeitsarbeit an Schulen.
Die Class40-Yachten öffnen ihre Cockpits für Besucher
Fans des Hochseesegelns können an Bord von zwei Class40-Yachten mit sehr unterschiedlichen Routen gehen.

Die Class40 ?FPFP TP? von Matéo Le Calvic und Pierre Boulbin bietet die Gelegenheit, die minimalistische Ausstattung eines 12-Meter-Einrumpfboots kennenzulernen, das für Ozeanüberquerungen mit kleiner Besatzung konzipiert ist. Einige Wochen vor dem Start der Route du Rhum 2026 können Besucher die Wohnbereiche aus nächster Nähe betrachten und die Herausforderungen einer solchen Segelreise nachvollziehen.

Nur wenige Meter davon entfernt wird die Class40 ?Crédit Mutuel? von Ian Lipinski präsentiert. Diese Segelyacht hat gerade die Globe40 gewonnen, die erste Weltumsegelung mit Zwischenstopps, die in dieser Klasse ausgetragen wurde. Das Boot zeugt von der Entwicklung der Class40, die sich innerhalb weniger Jahre zu Maßstäben im Hochseesegeln ? sowohl im Mannschafts- als auch im Einhandsegeln ? entwickelt haben.
Die ?Pen Duick?-Yachten ? Zeugen des Vermächtnisses von Eric Tabarly
Im Bereich ?Erbe & Know-how? wird es eine seltene Zusammenkunft geben, bei der vier Pen Duick-Boote gleichzeitig zu sehen sein werden.

Die ?Pen Duick?, ?Pen Duick II?, ?Pen Duick III? und ?Pen Duick V? veranschaulichen verschiedene Etappen in der Karriere von Eric Tabarly und die Entwicklung des französischen Hochseesegelsports. Ihre Erhaltung wird durch die Association Eric Tabarly ermöglicht, die für ihre Instandhaltung und die Aufrechterhaltung ihrer Seetüchtigkeit sorgt.
Für Liebhaber des maritimen Kulturerbes ist diese Ausstellung eine der Hauptattraktionen der Messe.
Restaurierungen, die zeigen, dass ein Segelschiff mehrere Leben haben kann

Das ?Grand Pavois? stellt zudem mehrere Restaurierungsprojekte in den Mittelpunkt. Der 21 Meter lange Schoner ?Magie Bleue? kehrt zurück, nachdem er der Zerstörung entgangen ist. Er wurde auf Initiative der Stiftung ?Icape Planète Bleue? restauriert und wird heute für Bildungs-, Forschungs- und Umweltprojekte eingesetzt.
Der Wassersport als Mittel zur Inklusion
Die ?Gin Fizz Kate Kata? rundet diese Auswahl ab und veranschaulicht eine weitere Einsatzmöglichkeit des Segelboots. Diese Jeanneau-Einrumpfyacht ist für gemeinnützige Projekte mit Jugendlichen bestimmt, die mit sozialen oder gesundheitlichen Schwierigkeiten konfrontiert sind. Sie wurde gemeinsam mit dem Verein ?Passe Coque? wieder seetüchtig gemacht und dient nun als Plattform für therapeutische Ausflüge und Maßnahmen zur Förderung der Integration durch das Meer.

/ 

















