Ein Segelboot und ein Motorboot sind am Samstag, den 30. Mai, vor der Küste von Les Embiez zusammengestoßen. Zwei Personen wurden an Bord des Schnellbootes Eureka 1 verletzt, das erheblichen Schaden erlitt. Dank des schnellen Eingreifens der SNSM von Bandol konnte der Wassereinbruch begrenzt und das Boot in den Hafen zurückgebracht werden.
Eine Kollision zwischen einem 10,15 m langen Segelboot und einem 7,30 m langen Schnellboot
Das CROSS Méditerranée löste am Samstag, den 30. Mai um 11:35 Uhr Alarm aus, nachdem es im Bereich der Insel Embiez vor Six Fours les Plages zu einer Kollision gekommen war.

An der Kollision waren das 10,15 m lange Segelboot Aromat und das Motorboot Eureka 1, ein 7,30 m langer Sun Cruiser, beteiligt. Zum Zeitpunkt des Unfalls befanden sich sieben Personen an Bord der beiden Einheiten. Zwei Passagiere des Schnellboots wurden verletzt.
Zwei Verletzte nach Toulon evakuiert
Die beiden verletzten Personen wurden von der semi rigid der Brigade de surveillance du littoral der Gendarmerie maritime versorgt. Anschließend wurden sie auf ein Tauchgestell auf dem Weg nach Le Brusc gebracht, bevor sie von der Feuerwehr in das Krankenhaus Sainte Musse in Toulon evakuiert wurden. Währenddessen blieb die Gendarmerie maritime in Kontakt mit der Eureka 1 und wartete auf die Mittel der SNSM.
Eine große Lücke und die Gefahr eines Schiffbruchs
Das Schnellboot hatte ein großes Loch in seinem Rumpf, der von dem Segelboot regelrecht aufgerissen wurde. Die Rettungskräfte der SNSM von Bandol setzten das Schnellboot Saint Elme II und das halbsteife Boot Timothy ein.

Vor Ort gingen die Rettungsschwimmer an Bord der Eureka 1, um die Situation zu stabilisieren. Eine unter Spannung gesetzte Plane diente dazu, das Loch provisorisch abzudichten, während eine Lenzpumpe den Wassereintritt begrenzte.
Abschleppen nach Bandol und an Land bringen
Um 12.45 Uhr nahm die Saint Elme II die Eureka 1 ins Schlepptau und fuhr zum Hafen von Bandol, eskortiert von der Timothy und dem Semi Rigid der Gendarmerie Maritime.

Bei der Einfahrt in den Hafen nahm die Timothy das Boot an der Seite, um das Manöver zu erleichtern. Um 14.00 Uhr wurde die Eureka 1 gekrant und anschließend auf dem Schiffsanlegeplatz an Land gesetzt. Durch den Einsatz konnte das Sinken des Schnellboots und die Gefahr einer Verschmutzung in einem von Sportbootfahrern stark frequentierten Bereich verhindert werden.


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