Mini Atlantique: Erleben Sie den Start der ersten Etappe zwischen Les Sables d'Olonne und Horta noch einmal


Die 64 Teilnehmer der Mini Atlantique sind von Les Sables d'Olonne aus in Richtung Horta auf den Azoren gestartet. Diese erste Etappe bildet den Auftakt zu einer fast einwöchigen Überfahrt bei günstigen Wetterbedingungen. Erleben Sie die ersten Kursabschnitte des Rennens noch einmal im Video.

Die Mini Atlantique ist mit dem Start ihrer ersten Etappe in Richtung Horta auf den Azoren in die entscheidende Phase eingetreten. Nach einer kurzen Verschiebung, um auf stabileren Wind an der Startlinie zu warten, sind die 64 Mini 6.50 zu einer Überfahrt aufgebrochen, die schnell zu verlaufen verspricht. Die ersten Rennstunden sind im Video vom Start zu sehen, das eine kompakte Flotte zeigt, die Kurs auf den Atlantik nimmt.

Für viele Skipper die erste richtige Überfahrt

Für einen Großteil der Teilnehmer bedeutet diese Etappe einen Quantensprung. Nach mehreren Saisons auf Küstenstrecken begeben sich viele nun zum ersten Mal auf eine große Solo-Hochseesegeltour.

Über die sportliche Leistung hinaus ist diese Überfahrt eine Lernerfahrung unter realen Bedingungen. Die Skipper müssen mehrere Tage lang ohne Hilfe von außen ihren Schlaf, ihre Ernährung, die Einstellungen des Bootes und die Wetteränderungen bewältigen.

Auch die Isolation ist Teil der Übung. Sobald die Küste außer Sichtweite ist, beschränkt sich der Kontakt zum Festland auf die in den Vorschriften zugelassenen Kommunikationsmittel, während strategische Entscheidungen vollständig beim Navigator liegen.

Günstige Wetterbedingungen für eine schnelle Überfahrt

Die Vorhersagen sagen für einen Großteil der Strecke zwischen der Vendée und den Azoren Rückenwind voraus. Diese Bedingungen ermöglichen es den Mini 6.50, eine Route zu nehmen, die nahe an der direkten Route liegt, und dabei hohe Durchschnittsgeschwindigkeiten zu erreichen.

Die jüngsten Routenprognosen lassen für die schnellsten Boote eine Überfahrt von etwa sechs Tagen erwarten. Sollte sich dieses Szenario bestätigen, wäre der 2014 von Giancarlo Pedote aufgestellte Etappenrekord von 6 Tagen, 22 Stunden und 53 Minuten ernsthaft gefährdet.

Selbst unter diesen günstigen Bedingungen müssen die Teilnehmer ihre Ausrüstung schonen. Ein Schaden an einem 6,50 m langen Boot kann den weiteren Verlauf des Rennens schnell gefährden.

Ein entscheidender Schritt vor der Atlantiküberquerung

Die Ankunft in Horta markiert die erste Etappenpause dieses Rennens, bevor die Mini Atlantique fortgesetzt wird.

Die Skipper werden diesen Zwischenstopp nutzen, um ihre Boote zu überprüfen, eventuelle Schäden zu beheben und sich auf den zweiten Teil des Wettbewerbs vorzubereiten. Die aus dieser ersten Hochseetour gewonnenen Erkenntnisse werden zudem Einfluss auf die technischen Entscheidungen und das Rennmanagement für den weiteren Verlauf des Wettbewerbs haben.

Das Video vom Start vermittelt einen Eindruck von der Stimmung an der Startlinie vor den bevorstehenden Tagen der Einhandsegeltour. Zwischen Konzentration, Vorfreude und letzten Vorbereitungen markiert es den eigentlichen Startschuss für eine Überfahrt, die schnell und besonders anspruchsvoll zu werden verspricht.

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