Die Mini Atlantique wird in zwei Etappen über insgesamt rund 1.300 Seemeilen ausgetragen. Die erste Etappe führt von Les Sables d?Olonne nach Horta auf der Insel Faial. Nach dem Zwischenstopp auf den Azoren stechen die Skipper für die zweite Etappe wieder in See.
Ein Rennen im Mini-6.50-Kalender
An der Ausgabe 2026 nehmen 64 Skipper, darunter 14 Frauen, aus 11 Ländern teil. Die Flotte ist in die Kategorien ?Série? und ?Proto? unterteilt.

Die Boote der Serienklasse unterliegen festgelegten Bauvorschriften. Die Prototypen lassen den Konstrukteuren und Teams mehr Spielraum, insbesondere hinsichtlich der Materialien, der Anbauten und der Raumaufteilung. Der Start der ersten Etappe ist für den 22. Juli 2026 vor der Küste von Les Sables d?Olonne geplant. Am 19. Juli 2026 soll eine Parade zur Vorstellung der Flotte stattfinden.
Die Skipper müssen zunächst den Golf von Biskaya überqueren und dann die Azoren ansteuern. Das Wetter, der Seegang und die Lage der Hochdruckgebiete werden direkten Einfluss auf die Wahl der Route haben.
Autonomes Navigieren

Jeder Teilnehmer segelt allein auf einer 6,50 m langen Segelyacht. Er muss das Steuern des Bootes, die Wache, den Schlaf, die Versorgung und eventuelle Reparaturen selbst organisieren. Die Hilfe von außen ist durch das Reglement der Mini-Klasse eingeschränkt. Die Skipper müssen daher technische Probleme, die auf See auftreten, selbst lösen.
Für einen Teil der Flotte dient die Mini Atlantique als Vorbereitung auf die Mini Transat. Die Dauer der Etappen bietet die Möglichkeit, den Autopiloten, die Segel, die elektrischen Systeme und die Organisation an Bord zu testen.

Das Rennen gibt zudem Aufschluss über das Leistungsniveau der Teilnehmer in den Klassen ?Proto? und ?Serie?. Es bietet die Möglichkeit, die Zuverlässigkeit der Boote vor den nächsten Terminen der Rennserie zu überprüfen.

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