K-Challenge hat die Teilnahme des französischen Challengers am 38. America's Cup, der 2027 in Neapel ausgetragen wird, offiziell bestätigt. Das von Stéphan Kandler und Bruno Dubois geleitete Team ist Gründungsmitglied der neuen Governance der Veranstaltung und schlägt ein neues Kapitel im Abenteuer der Tricolore beim prestigeträchtigsten Segelwettbewerb der Welt auf, mit dem klaren Ziel, Frankreich wieder an die Spitze zu bringen.
Eine dreifarbige Geschichte, die lange anhält
Beim America's Cup wird nichts improvisiert. Erfolgreiche Kampagnen werden langfristig aufgebaut, indem man sich immer wieder engagiert. Die K-Challenge ist ein perfektes Beispiel dafür. Die französische Organisation, die bereits 2007 mit der Areva Challenge und 2024 unter den Farben des Orient Express Racing Teams dabei war, geht diese neue Kampagne mit noch größerer Reife an.

K-Challenge hat sich mittlerweile mit Sitz in Lorient als zentraler Akteur der französischen Sport-Tech im Hochleistungssegelsport etabliert. Als Gründungsmitglied der neuen Organisation des America's Cup bestätigt das Team seine strukturierende Rolle für die französische Präsenz auf höchstem internationalem Niveau, an der Schnittstelle von sportlicher Leistung, technologischer Innovation und menschlicher Exzellenz.
Ein umgestalteter America's Cup, eine geteilte Führung
Der 38. America's Cup markiert einen historischen Wendepunkt. Zum ersten Mal in 174 Jahren haben sich die teilnehmenden Teams dazu entschlossen, sich in einer gemeinsamen Organisation zusammenzuschließen: der America's Cup Partnership (ACP). Diese neue Form des Regierens bricht mit dem traditionellen Defender-Modell und führt eine kollektive Entscheidungsfindung ein, bei der jedes Gründerteam über eine gleichberechtigte Stimme verfügt.
Das erklärte Ziel ist es, die DNA und das Erbe des America's Cup zu bewahren und gleichzeitig eine größere Stabilität, eine bessere Lesbarkeit für die Öffentlichkeit und eine verstärkte internationale Entwicklung zu gewährleisten. K-Challenge, das von Anfang an an dieser Transformation beteiligt war, will diesen neuen Rahmen voll nutzen, um ein dauerhaftes und wettbewerbsfähiges Projekt aufzubauen.
Eine neue Herausforderung, die von französischem Fachwissen getragen wird

Auf sportlicher Ebene setzt K-Challenge entschieden auf französisches Know-how, bleibt aber gleichzeitig offen für internationale Kompetenzen. Frankreich verfügt über ein anerkanntes Reservoir an Seglern, Ingenieuren, Designern und Vorbereitern aus dem Hochseesegelsport, dem olympischen Segelsport und den Foiler-Klassen.
In den nächsten Monaten wird es darum gehen, eine starke Mannschaft um den Anführer Quentin Delapierre aufzubauen und gleichzeitig neue Talente, insbesondere aus der K-Challenge Akademy, zu integrieren. Das Ziel ist klar: ein Team aufzubauen, das sowohl auf dem Wasser als auch im Konstruktionsbüro dauerhaft mit den besten internationalen Teams konkurrieren kann.
In etwas weniger als zwei Jahren wird der nächste Kampf um den Silbernen Adler in der Bucht von Neapel ausgetragen. Ein anspruchsvolles, spektakuläres und strategisches Gewässer, in dem das Lesen der Bedingungen, die Zuverlässigkeit der Technologie und die Präzision der Navigation entscheidend sein werden.
K-Challenge präsentiert sich nicht mehr als bloßer Außenseiter. Mit einer klaren Vision, einer verstärkten Organisation und einem selbstbewussten Ehrgeiz kündigt sich der französische Challenger als glaubwürdiger und beobachteter Gegner an, der fest entschlossen ist, Frankreich wieder in den Mittelpunkt des Kampfes um den prestigeträchtigsten aller Pokale zu stellen.

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